Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
El vuelco del cangrejo

El vuelco del cangrejo

Halbdokumentarisches Porträt eines abgelegenen kolumbianischen Fischerdorfs an der pazifischen Küste.

El vuelco del cangrejo08.09.2015

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

El vuelco del cangrejo --

02:49 min

Kolumbien

Regie: Óscar Ruiz Navia
Mit: Rodrigo Vélez, Arnobio Salazar Rivas, Jaime Andres Castaño

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
18.04.2010
  • von che

Solche unerquicklichen Schicksale kennt man im Fischerdorf La Barra, Schauplatz des mit dem Berlinale-Kritikerpreis dekorierten Films El vuelco del cangrejo, allenfalls aus dem Radio. Die Gegend, wo sich Regenwald und Pazifik berühren, ist so abgelegen, dass sich selten ein Auswärtiger dorthin verirrt. Immerhin strandet ein Städter aus nicht näher bekannten Gründen für ein paar Tage in dem optisch idyllischen Fleckchen. Im Grunde ist der Fremde aber nur Medium, über das Regisseur und Cine-Latino-Gast Oscar Ruiz Navia seelenruhig vom Alltag der afrokolumbianischen Dörfler erzählt: den Fischern, die tagelang auf See sind, dem Mädchen mit der Krabbenfalle, zwei auf halbstark machenden jungen Kerlen. Fazit: Man ist arm, aber im Großen und Ganzen glücklich. Ob das so bleibt, scheint allerdings fraglich, denn der sogenannte Fortschritt sendet bereits erste Signale: vorerst in Form einer Musikanlage, die ein weißer Möchtegern-Hotelier zum allseitigen Ärger immer volle Pulle aufdreht.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

18.04.2010, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuletzt kommentiert
Ein interessanter, sehr nüchtern und pragmatisch inszenierter Film über die ersten Vorkämpferinnen von Frauenrechten, speziell des Wahlrechts für Frauen. Ungeschönt wird die alltägliche Situation einfacher Wäscherinnen gezeigt (in der Familie und am Arbeitsplatz, wo sie auch sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind), die sich nach jahrelangem "Kampf" mit friedlichen Mitteln nicht mehr mit Worten abspeisen lassen wollen. An diese Pionierinnen, die alles riskiert haben, kann nicht oft genug erinnert werden. Vor allem, wenn man daran denkt, dass das allgemeine Wahlrecht für Frauen in der Schweiz 1971(!) eingeführt wurde und in Saudi-Arabien vor ca. 6 Wochen. .
Elli Emann über Suffragette
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Neue Trailer
Neueste

Kino Suche im Bereich
nach Begriff