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Komödie über eine Frau, die mit ihren 27 Jahren und trotz abgeschlossenem Studium noch keine Lust hast, erwachsen zu sein.

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Deutschland 2017

Regie: Helena Hufnagel
Mit: Luise Heyer, Jytte-Merle Böhrnsen, Maximilian Schafroth

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01.09.2017
  • Verleih

Der schon beim Tübinger Sommernachtskino gezeigte Film handelt von einer Uniabsolventin (Luise Heyer), die sich schwer tut, im Berufs- und Erwachsenenleben Fuß zu fassen. Während sie von einem Praktikum ins nächste schlittert, ergattern ihre bisherigen Freunde tolle Jobs und finden den Partner fürs Leben. „Eine warmherzige Tragikomödie darüber, wie schnell man überfordert sein kann, wenn einem die ganze Welt offensteht“ (Filmstarts.de).

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01.09.2017, 16:11 Uhr

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… „ES“ ist ein Kinderfilm für Erwachsene, denn die Helden sind allesamt angehende Teens. Es sind Pubertierende mit all ihren Nöten aus körperlichen Defiziten, großkotzigen Bullies, die die Stadt zu „ihrer“ Stadt erklären, übergriffigen Eltern und vor allem mit einem uralten Schrecken, der der Stadt schon bei der Gründung eingeschrieben wurde: Pennywise. Das alles kommt so fein austariert und bis ins letzte Detail stimmig umgesetzt daher, dass die Kinder dem empfindsamen Zuschauer recht bald ans Herz wachsen, Kinder einer Zeit und Kultur, in der der Horror für Stephen King noch aus dem Kleinstädtischen erwuchs. „ES“ spart nicht an einigen krassen Effekten, ist aber in seinen besten Momenten (und die sind beileibe nicht rar) dort am stärksten, wo es um das scheinbar Nebensächliche und Beiläufige geht: Wenn der Vater von Beverly seiner Tochter etwas zu lange über das Haar streicht, wenn der dicke Ben in der Bibliothek recherchiert und im Hintergrund die Bibliothekarin nicht weicht, wenn Stanley in der Synagoge ein Bild betrachtet und es irgendwann zurückschaut ….. das sind nur ein paar der vielen Szenen, bei denen es / „ES“ dich beklemmend schaudern macht. Chapeau.
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