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Eingekauft in der Lieblingsfiliale
Paul Henning Vereinsbild
Volleyball-Bundesliga

Eingekauft in der Lieblingsfiliale

Bundesligist TV Rottenburg verpflichtet Mittelblocker Paul Henning vom VCO Berlin.

22.07.2017
  • itz/tzu

Ein Pendler war Paul Henning; ein Volleyball-Pendler. Mit einem Doppelspielrecht war der Mittelblocker mal beim Olympia-Stützpunkt-Team VCO Berlin, mal im Volleyball-Internat Frankfurt. Das hieß, mal 1. Bundesliga, mal 2. Bundesliga.

Auf die Idee kam VCO-Trainer Johan Verstappen, damit sich Henning auf die WM-Qualifikation mit der deutschen U21-Nationalmannschaft bestens vorbereiten konnte. „Diese Möglichkeit bietet mir extrem viel, um Erfahrung für mein späteres Leben zu sammeln“, sagte Henning im vergangenen November dazu mal.

Jetzt sammelt er Erfahrungen beim TV Rottenburg. Einem Klub, der auf junge, deutsche Spieler setzt und immer wieder gerne beim VCO wildert. Vor wenigen Wochen hatte der TVR erst Johannes Mönnich aus Berlin geholt. Jetzt also Mittelblocker Henning, der einen Einjahres-Vertrag unterschrieben hat. Der 19-Jährige soll in Rottenburg Felix Isaak ersetzen, der nach Frankreich abgewandert ist. „Wir wollen die verloren gegangene Erfahrung mit junger Dynamik ersetzen“, sagt Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger in der Pressemitteilung des TVR.

Gemeinsam mit den etablierten Lars Wilmsen und Friederich Nagel wird sich der 2,01 Meter große Erfurter die Mitte im TVR-Spiel teilen. „Für Lars und Fred wird die Verantwortung sicherlich größer werden, aber die werden von einem jungen Kerl schon auch Dampf bekommen“, sagt der Trainer. In der vergangenen Saison bestritt Henning unter anderem das Auswärtsspiel der Berliner in der Tübinger Paul-Horn-Arena und kam bei der 1:3-Niederlage in allen vier Sätzen zum Einsatz. Sein Können deutete der Neue beispielsweise auch beim 3:0-Sieg des VCO über Solingen an. Seine Ausbeute: acht Punkte bei 88 Prozent verwandelter Angriffe.

Wie üblich bei TVR-Transfers weilt auch der 19-Jährige schon länger in Rottenburg und empfahl sich vor Ort für einen Vertrag: „Die Menschen sind ungemein freundlich, und die Wege zwischen Wohnung, Geschäftsstelle und der Trainingshalle kurz“, sagt Henning in der Pressemitteilung. Er habe über Rottenburg nur Gutes gehört. Erst vor wenigen Wochen schloss er sein Abitur ab. Volleyballerisch ist seine Ausbildung noch nicht beendet: „Mit Paul holen wir bewusst einen Spieler, der noch nicht fertig ist“, sagt Müller-Angstenberger. Als Henning in der Vorsaison sein Doppelspielrecht einging, war sein erklärtes Ziel, für die bevorstehende Saison einen festen Platz bei einem Bundesligisten zu haben. Der Trainer sagt: „Er ist ein Spieler, der grundsätzlich alles mitbringt, diese Position Mittelblocker irgendwann mal gut auszufüllen.“ Am besten aber gleich.

Der bisherige TVR-Kader für 2017/18:

Liberi: Johannes Elsäßer, Dirk Mehlberg.

Diagonalangreifer: Ferenc Németh, Johannes Mönnich.

Mittelblocker: Lars Wilmsen, Friederich Nagel, Paul Henning.

Zuspieler:Philipp Jankowski, Federico Cipollone.

Außenangreifer: Tim Grozer, Phillip Trenkler, Johannes Schief.

Abgänge: Moritz Karlitzek (RheinMain Volleys), Felix Isaak (Cambrai Volley/Frankreich).

Sebastian Schwarz war ein Thema in Rottenburg

Auf der Suche nach einem Außenangreifer ist der TV Rottenburg weiterhin. Auch, weil sich Sebastian Schwarz für die RheinMain Volleys entschieden hat (wir berichteten). TVR-Manager Philipp Vollmer bestätigte dem TAGBLATT, dass der Klub Gespräche mit dem 31-Jährigen geführt hat. „Es ist schön, dass er wieder nach Deutschland kommt, aber leider geht er halt zum falschen Verein“, sagte Vollmer schmunzelnd. Schwarz, mit Deutschland WM-Dritter 2014, wäre ein großer Name für Rottenburg gewesen. Nun suchen die Verantwortlichen für die letzte offene Position weiter. „Ich hoffe und denke, dass wir da zügig vorankommen werden“, sagte Vollmer.

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22.07.2017, 01:00 Uhr
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