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Eine Schwäbin glänzt in Hollywood
Nina Rauschs Traum: ein echter Oscar. Foto: Caroline Holowiecki
Film

Eine Schwäbin glänzt in Hollywood

Seit 14 Jahren lebt die Ingersheimerin Nina Rausch in den USA und arbeitet als Schauspielerin.

30.12.2016
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Als 17-Jähriger verlässt Karl Lämmle 1884 Oberschwaben und wandert aus in die USA. 50 Jahre später ist er als Carl Laemmle ein legendärer Produzent und Gründer der Universal-Studios. Was das mit der 34-Jährigen Nina Rausch zu tun hat? Einiges. Die ist ebenfalls ein junges Ding, als sie die schwäbische Heimat Ingersheim (Kreis Ludwigsburg) hinter sich lässt und in die USA zieht. Heute lebt sie in Los Angeles und hat ihren „American Dream“ verwirklicht: Sie ist Schauspielerin. Darüber hat sie am Donnerstag in der Ausstellung „Carl Laemmle presents – ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood“ im Haus der Geschichte Baden-Württemberg gesprochen.

„Die Laemmle-Theaters, eine Kinokette, kennt in den USA jeder“, sagte sie. Die Serien, in denen Nina Rausch zu sehen ist, ebenfalls. Ob „Grey's Anatomy“, „Criminal Minds“ oder „Men Men“: Die Schwäbin ist Dauergast in Hochglanz-Produktionen. Zwar wird sie stets als Nebendarstellerin engagiert, aber von den Gagen kann sie mittlerweile leben. Die beginnen für einen Co-Star, der gerade mal zwei Sätzchen spricht, bei rund 850 Dollar pro Tag. Nach oben gibt's kaum Grenzen. Freilich steht davor aber das Klinkenputzen. Nina Rausch schätzt, dass sie schon bei rund 1000 Castings vorgesprochen hat.

Heute sie ist gut im Geschäft. Doch wie auch Carl Laemmle will Nina Rausch mehr. Ihren ersten eigenen Film „Crossing Fences“ hat sie bereits produziert und unter anderem bei der Berlinale eingereicht. Ihr neuestes Projekt: Sie hat begonnen, ihr erstes Drehbuch zu schreiben. Darin verarbeitet sie eine Geschichte ihrer Mutter, die mit ihrer Freundin von Ingersheim nach Venedig gewandert ist – und kurz vor dem Ziel aufgeben musste, weil die Freundin erkrankte.

Aktuell ist Heimaturlaub angesagt. Am 4. Januar geht es wieder in die kalifornische Sonne. Ein echter Oscar, ihr großes Ziel, konnte Nina Rausch in der Laemmle-Schau schon mal anfassen. Sie grinste. „Ein Golden Globe oder ein Emmy wären auch okay.“ Caroline Holowiecki

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30.12.2016, 06:00 Uhr

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Ein völlig überschätzter Film - ein Klischee jagt das Andere, charakterliche Tiefe fehlt völlig, langweilige Kameraführung, lange Dialoge auf einfachstem Niveau, unpassende deutsche Stimmen, insgesamt eine sehr zähe Angelegenheit - der Oskar kann nur aus der "political correctness" stammen
WT über Moonlight
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