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Ein fliehendes Pferd

Ein fliehendes Pferd

Verfilmung von Martin Walsers Novelle über eine tragikomische Ehekrise im Urlaubsidyll.

Ein fliehendes Pferd

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© null 02:17 min

EIN FLIEHENDES PFERD
Deutschland

Regie: Rainer Kaufmann
Mit: Ulrich Tukur, Katja Riemann, Ulrich Noethen, Petra Schmidt-Schaller

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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24.12.2007
  • Peter Ertle

Vor fast dreißig Jahren hat Martin Walser seine Novelle „Ein fliehendes Pferd“ geschrieben, es ist eines seiner bekanntesten Bücher, ein Klassiker, da wundert es nicht, dass der aktuelle Streifen auch schon die zweite Verfilmung ist. Regisseur Rainer Kaufmann setzt dabei auf Stars. Ulrich Tukur, Ulrich Noethen und Katja Riemann tragen den Film. Da reiht sich dann auch die noch relativ unbekannte Petra Schmidt-Schaller ein.

Halm (Ulrich Noethen) und Frau Sabine (Katja Riemann) sind in Ferien am Bodensee. Da trifft Halm Klaus (Ulrich Tukur), den alten Schulfreund und seine junge Freundin Helene (Petra Schmidt-Schaller). Helene freilich war Halm schon vorher aufgefallen. Und Sabine wiederum ist vom Lebemann Klaus sehr angetan. Klaus wiederum findet Halm unendlich spießig, Halm findet Klaus unerträglich. . .

Eine wunderbare Vierer-Konstellation, viel unterdrückte Erotik, schön gezeichnete Psychologie, zum Glück keine übergewichtige Problemschwere, viel Spannung, Action, Dramatik, lustige Ausfälle ins Komische: Bei diesem populären Gemisch wird meist die richtige Dosierung getroffen. Zwar ist auch dieser Film etwas anderes als die Buchvorlage (der Film ist eher besser als das Buch), aber irgendwo treffen sie sich dann doch. Martin Walser weiß das wohl auch, denn er ist von Kaufmanns Werk überaus angetan.

Spielplan

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24.12.2007, 12:00 Uhr | geändert: 04.10.2010, 12:00 Uhr

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12.11.2007

12:00 Uhr

Benjamin Piel schrieb:

Brillant! Allein Ulrich Tukur ist das Eintrittsgeld wert!



12.11.2007

12:00 Uhr

holland schrieb:

Wer das Buch kennt, merkt wie oberflächlich und wenig ausdrucksstark der Film ist.



10.11.2007

12:00 Uhr

***der dicke*** schrieb:

der film ist witzig un überhaupt nicht langweilig
wollter was erleben, tut euch schnell erheben, geht ins kino rein, so solls leben sein!



02.10.2007

12:00 Uhr

Marek Wojciechowski schrieb:

Der Regisseur konnte sich nicht entscheiden entweder eine richtige Komödie oder einen ernsten Film zu drehen, genauso wie er sich nicht entschieden konnte, wann die Geschichte spielen sollte: zu der Zeit der Walsers Novelle, oder in der Gegenwart. Sie wurde weitgehend in die Gegenwart versetzt, doch die Bademode und das Boot wirken antiquiert. Das Ergebnis ist wie die meisten gegenwärtigen deutschen Filme: lau. Nur die Schauspieler verdienen Beachtung, ganz besonders Petra Schmidt-Schaller als die naiv verspielte junge Freundin. Ohne dieses Ensamble wäre der Film völlig ungenießbar.



23.08.2007

12:00 Uhr

Werner Kreuth schrieb:

Tolle Schauspieler in einem unterhaltendem Film mit viel Charme und Humor, sehr zu empfehlen.



 
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...  Der beste Film, den ich seit langem gesehen habe: Unterschiedliche Protagonisten versuchen jeder auf seine Art, sich durch das Menschenaffentum zu schlagen. Sie tun das mit Witz, Einfallsreichtum und Zusammenhalt. Zunächst will ihnen das auch gelingen, dann werden Ihnen doch zu viele Steine in den Weg gelegt. Die Aufnahmen der einzelnen Szenen sind grandios, die Musik ist spitze, und die Handlung ist bitter-böse-humorvoll. Gut fand ich die Szene, als der Typ bei der Polizei sitzt und die seine Finger anbscannen und seine Hand in einen Scanner legen. Und dann das Geräusch von diesem absurden Gerät in die Stille des Kinosaals hinein, super! Oder der Bulle, dessen Finger wie eine blinde Krähe über der Tastatur kreist, bevor sie dann gnadenlos zuschlägt
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