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Tübingen

Ein Zeichen setzen

07.12.2017
  • Annette Skrypski, Tübingen

So kann die Kirche kein verlorenes Vertrauen zurückgewinnen! Die katholische Kirche hat in den letzten Jahren, insbesondere im Verlauf des Missbrauchsskandals und der verpassten Chance einer fundierten Aufarbeitung der Missbrauchsfälle viel Vertrauen verloren bei ihren Mitgliedern, und in der Folge sagten viele „Jetzt reicht’s!" und sind bewusst ausgetreten – nicht wegen der Kirchensteuer, sondern aus Enttäuschung über die Amtskirche und ihr „Bodenpersonal" (darunter auch Bischöfe, die z. B. ihre schützende Hand über Täter in den eigenen Reihen gehalten haben, Bsp. Regensburger Domspatzen).

In dieser Zeit gab es einen eindeutigen Anstieg an Kirchenaustritten und einen weiteren, als der Auftrag mit Prof. Pfeiffer zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle gekündigt wurde von Seiten der katholischen Kirche, weil er wohl zu viel wissen wollte. Einige der Katholiken, die ausgetreten sind, haben diesen Austritt auch direkt dem Rottenburger Bischof mitgeteilt und ihn begründet.

Der mutige Aufklärer in den katholischen Reihen, Pater Mertes, wurde innerhalb der Kirche teilweise massiv angefeindet – nachzulesen im Buch „Verlorenes Vertrauen". Wie die Kirche sich nun positioniert zur Beerdigung von Nicht-Kirchenmitgliedern bzw. „unreligiösen Trauerfeiern" trägt nun bestimmt nicht dazu bei, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Bischof Fürst täte gut daran, in dieser Diskussion nun ein Zeichen zu setzen.

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07.12.2017, 01:00 Uhr
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