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Air Berlin

Easyjet kauft den Restposten

Der Konzern ist komplett aufgeteilt. Gewerkschaft begrüßt Jobangebot für weitere tausend Mitarbeiter.

30.10.2017
  • DPA

Berlin. Wenige Stunden nach der Landung des letzten Air-Berlin-Fliegers am späten Freitagabend hat die britische Billig-Fluggesellschaft Easyjet die Übernahme noch verbliebener Teile der Pleite-Airline bekanntgegeben. Demnach will Easyjet Teile des Geschäfts von Air Berlin am Flughafen Berlin-Tegel weiterführen. Experten erwarten dadurch einen dämpfenden Effekt auf die Flugpreise.

Easyjet übernimmt 25 geleaste A-320-Flugzeugen sowie die Start- und Landerechte für Tegel. Dafür will die britische Gesellschaft Air Berlin 40 Mio. EUR zahlen. Zudem will Easyjet rund tausend Air-Berlin-Mitarbeitern neue Jobs anbieten. Ziel sei es, zum „führenden Kurzstreckenanbieter in Tegel“ zu werden und von dort Flüge innerhalb Deutschlands sowie ins europäische Ausland anbieten. Bislang bedient die britische Linie nur den Berliner Flughafen Schönefeld.

Damit seien jetzt „sämtliche Bieterverhandlungen erfolgreich abgeschlossen“, erklärte Air Berlin. Insgesamt seien nun für etwa 80 Prozent der Air-Berlin-Mitarbeiter Anschlussbeschäftigungen gefunden worden. „Wir freuen uns sehr über das positive Verhandlungsergebnis mit Easyjet“, erklärte der Generalbevollmächtigte für Air Berlin, Frank Kebekus. Von einem „großen Erfolg“ sprach auch Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann.

Die Gewerkschaft Verdi begrüßte die Pläne von Easyjet. „Es ist eine gute Nachricht, dass nun auch Easyjet einen Teil der insolventen Air Berlin kauft, weil damit rund tausend Arbeitsplätze gesichert werden können“, erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Easyjet wolle offenbar bisherige Air-Berlin-Mitarbeiter nach beschleunigten Bewerbungsverfahren vorrangig einstellen. „Das gibt sehr vielen Beschäftigten von Air Berlin eine reelle Chance.“

„Zumindest für die Berlin-Strecken ist das sicher gut“, sagte der frühere Präsident der Monopolkommission, Justus Haucap. Lufthansa-Chef Carsten Spohr bemühte sich, Bedenken wegen drohender Preissteigerungen entgegenzutreten. Der langjährige Trend zu sinkenden Ticketpreisen „wird sich sicher nicht umkehren“. afp

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30.10.2017, 06:00 Uhr
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