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Zu Tierversuchen

Dualismus entlarven

Über die Aktionen gegen Tierversuche mit Affen berichteten wir auf der AUDIMAX-Seite. Darin gaben wir auch die Position von Oberbürgermeister Boris Palmer im Disput mit der Tübinger Antispeziesistischen Aktion wider.

02.12.2011

Palmer gibt unsere Position gegenüber dem TAGBLATT falsch wieder. Als Teil der politischen Tierbefreiungsbewegung grenzen wir uns scharf vom Tierschutz ab; wir sind zudem keineswegs der Ansicht, „Menschenrechte seien auf Tiere übertragbar“.

Manche meinen, der antispeziesistische Ansatz fordere eine „Gleichstellung“ der Tiere – dabei versteht es sich von selbst, dass dies eine absurde Forderung wäre: Die sozial konstruierte Kategorie „Tier“ fasst ja Arten mit ganz unterschiedlichen Interessen, Fähigkeiten etc. in Eins – wir wollen aber gerade den Mensch-Tier-Dualismus, der alle anderen Tiere dem Menschen als dessen Gegenteil gegenüberstellt, so die Artenvielfalt verschleiert und die Ausbeutung bestimmter Spezies legitimiert, als Ideologie entlarven, die es erlaubt, zum Beispiel komplexe Säugetiere als prinzipiell „gleich“ anzusehen wie Fruchtfliegen.

Dadurch kann eine Situation der Gefangenschaft und Ausbeutung, die offensichtlich im „Nutz“-Tier Leid erzeugt, legitimiert werden: „Es ist ja nur ein Tier…“. Dass einige davon – wie Affen – uns sehr ähneln und somit ähnlich Leiden empfinden wie wir, wird so ausgeblendet. (…)

Für die Antispeziesistische Aktion Tübingen: Matthias Rude, Tübingen

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02.12.2011, 12:00 Uhr
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