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Die zwei Leben des Daniel Shore

Die zwei Leben des Daniel Shore

Zwischen Marokko und Stuttgart gerät ein von Schuldgefühlen geplagter Mann in ein kafkaeskes Verwirrspiel aus Wirklichkeit und Horrorfantasie.

Der Horror im Kopf: "Zwei Leben des Daniel Shore" (11.2.)15.09.2015

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Der Horror im Kopf: "Zwei Leben des Daniel Shore" (11.2.) --

01:48 min

Deutschland

Regie: Michael Dreher
Mit: Nikolai Kinski, Morjana Alaoui, Katharina Schüttler

- ab 12 Jahren

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01.03.2010
  • von Verleihinfo

Nikolai Kinski spielt in dem Debütfilm von Michael Dreher (Arsenal, ab 12) einen Studenten, der im Urlaub hilflos den Mord am Sohn seiner marokkanischen Geliebten miterlebt. Zurück in Deutschland wird er von Schuldgefühlen und Horrorvisionen geplagt, die sich allmählich zu einem kafkaesken Alptraum verdichten. Trotz mitunter verwirrender Handlung wird der teilweise im Remstal gedrehte Film von der Kritik mehrheitlich gelobt: "Hier macht sich ein junger Filmemacher auf den Weg, der tatsächlich mit Bildern zu arbeiten versteht" (Tagesspiegel).

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01.03.2010, 12:00 Uhr | geändert: 18.03.2010, 12:00 Uhr

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Ein interessanter, sehr nüchtern und pragmatisch inszenierter Film über die ersten Vorkämpferinnen von Frauenrechten, speziell des Wahlrechts für Frauen. Ungeschönt wird die alltägliche Situation einfacher Wäscherinnen gezeigt (in der Familie und am Arbeitsplatz, wo sie auch sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind), die sich nach jahrelangem "Kampf" mit friedlichen Mitteln nicht mehr mit Worten abspeisen lassen wollen. An diese Pionierinnen, die alles riskiert haben, kann nicht oft genug erinnert werden. Vor allem, wenn man daran denkt, dass das allgemeine Wahlrecht für Frauen in der Schweiz 1971(!) eingeführt wurde und in Saudi-Arabien vor ca. 6 Wochen. .
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