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Die große Stille

Lässt ausgerechnet mit der Kamera alles hektische Sehenwollen weit hinter sich.

Lässt ausgerechnet mit der Kamera alles hektische Sehenwollen weit hinter sich.

DIE GROSSE STILLE
Dokumentarfilm - Deutschland

Regie: Philip Gröning


- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
  • Dorothee Hermann

Die Nuancen des Schweigens besitzen ihre eigene Schönheit. Der Dokumentarfilm „Die große Stille“ führt in eine extreme Abgeschiedenheit. In einem schroffen Gebirgsmassiv gelegen, scheint im Kartäuserkloster La Grande Chartreuse bei Grenoble die Natur ebenso wie die hohen Mauern über das Schweige-gebot der Mönche zu wachen. In deren gleichförmigem Leben wirken alltägliche Verrichtungen und Gegenstände wie eine köstliche Überraschung der Sinne.

Die kleine Schale mit Orangen und Birnen prangt in einer der kargen Mönchszellen in einer nie gesehenen Farbenpracht. Als hätte sich allein beim Zuschauen beinahe unmerklich die Wahrnehmung verändert. Das hektische Sehenwollen hat in diesem Kloster keinen Ort, wo das empfindliche Ohr, das Vernehmen, auf eine Stille gerichtet ist, aus der es sich ein Wort erhofft, „das Gott gleich ist“, wie es in der Ordensregel heißt.

Vielleicht wären die Kartäusermönche der Grande Chartreuse nicht einverstanden damit, ihre strengen Exerzitien zu ästhetisieren, sie zu rezipieren wie eine seltene, kostbare Kunstform, eine Kunde von einer sehr strengen und zugleich seltsam unbeschwerten Lebensform. Regisseur Philip Gröning jedenfalls versteht sich darauf, dieser Abgeschiedenheit ihre verborgenen Schönheiten abzulauschen.

Die Flüchtigkeit alles Menschlichen vor den uralten Mauern hat etwas Anrührendes. Allein zu beobachten, wie sich das Licht in den alten Gebäuden mit den Jahreszeiten ändert, kann eine Augenweide sein; ein starker Kontrast zur allgegenwärtigen wattstarken künstlichen Helligkeit. Und den gelegentlich in Nahaufnahme porträtierten Gesichtern der Mönche eignet die Intensität von Aufnahmen aus der Frühzeit der Fotografie. Nur selten verrät ein winziges Lächeln eines der Mönche, dass er gerade bewusst direkt in die Kamera blickt

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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06.11.2006

12:00 Uhr

mecht gerlach schrieb:

ein wundervoller Film, der trotz seiner 162 Min. keinen Augenblick "Länge" hat. Vollkommen faszinierend und unglaublich beeindruckend.



13.03.2006

12:00 Uhr

Thorday Orsolya schrieb:

Der Film ist sehr bewegend und veranschaulicht das Leben der Mönche, welches, verglichen zu unserem von Hektik und Unklarheiten gefüllten Alltag bestimmt bereichert und kann somit auch eine Anregung zur Nachahmung eines solchen Lebens dienen



27.02.2006

12:00 Uhr

Bruder Tuck schrieb:

Ich hätte mir mehr Informationen gewünscht. In einem überhitzten Kinosaal kämpft man nach der ersten halben Stunde ständig gegen den Schlaf. Zu lang... Keine Einleitung bzw. Hintergrundinformation... Zu viele Wiederholungen Aber: Wer dort Mönch werden will, weiß nun, worauf er sich einlässt. Grüezi!



11.02.2006

12:00 Uhr

Micha schrieb:

Selten so einen begeistert angekündigten und qualvoll öden Film gesehen. "Die Augen der Mönche, die mit ihrer Tiefe die ganze Annahme des Lebens und die Furchtlosigkeit des Todes zum Ausdruck bringen ...". Das hätte ich gerne gesehen. Mein Eindruck war ein ganz anderer. Wo wenig drin ist, kann wenig rauskommen.



02.02.2006

12:00 Uhr

Hegler, Erich schrieb:

Einer der beeindruckendsten Filme, die ich je gesehen habe.



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JOHN WICK wird im Film auch Jonathan gennat oder Abgesandter des Todes. JOHN WICK weigert sich, eine Schuldmünze zu begleichen. Das verstößt gegen die Regeln. Und Regeln sind dazu da, dass sie eingehalten werden. Deshalb wird ihm gleich mal das Haus abgefackelt und ein Photo von JOHN WICK und seiner verstorbenen Frau. JOHN WICK ist jetzt doch bereit, die Schuldmünze zu begleichen. JOHN WICk ist unzufrieden mit der Gesamtsituation. JOHN WICK beschließt alle Bösen per Kopfschuss zu töten. Am liebsten schießt JOHN WICK wehrlos auf dem Boden liegenden Männern in den Kopf. Aber mit den Frauen hat er es auch nicht so. Drei von ihnen werden übelst zugerichtet. Eine legt sich eben mal die Pulsadern frei, als sie merkt, dass JOHN WICK in der Nähe ist. Trotzdem kriegt sie eine Kugel in den Kopf. Der Sicherheit halber. JOHN WICK macht keine halben Sachen. Gesamteindruck: Eintönig.
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