Die Schwitzkasten-Fußball-Elf der Woche

Die Regeln der Mathematik ausgehebelt

Von vm

Ein direktes Eckball-Tor, ein Comeback mit Doppelpack und ein Youngster, der im Torrausch Adam Riese zu widerlegen versucht. Hier ist die Schwitzkasten-Elf der Woche. Eine Sondererwähnung gibt’s für Torhüter Nils Carstensen von den SF Dußlingen. Er hielt einerseits pflichtbewusst sein Tor sauber beim 1:0-Erfolg gegen die Spvgg Bieringen/Schwalldorf/Obernau in der Kreisliga A3. Und er zeigte zudem noch ein Herz für die Zuschauer: „Normalerweise könntet ihr das Eintrittsgeld wieder zurückverlangen“, sagte er nach dem Spiel zu einigen Zuschauern aufgrund des erbärmlichen Niveaus der Partie. Wir sagen: Vorbildlich!

Die Regeln der Mathematik ausgehebelt

Eine Hand hatte er irgendwie immer dran: Torhüter Lukas Hildenbrand vom TV Derendingen brachte die Hirrlinger Angreifer (rechts Moritz Zug und Steffen Reichert mit der Nummer 10) zur Verzweiflung.

Nummer 1: Lukas Hildenbrand (TV Derendingen): Von ihm dürfte die Hirrlinger Offensive noch ein paar Nächte schlecht träumen. Er rettete den TVD den 2:0-Sieg beim überlegenen SV Hirrlingen in der Bezirksliga durch eine ganze Reihe von Paraden. Steffen Reichert scheiterte gar per Strafstoß an Hildebrand.

Nummer 2: Valentin Scholz (SV03 Tübingen): Was für ein Comeback nach seiner Verletzungspause: Beim SV Wittendorf traf er sehenswert per Seitfallzieher zum 2:2 und per Kopfball zum 4:2-Endstand in der Landesliga.

Nummer 3: Maike Bessner (TV Derendingen): Die Innenverteidigerin schoss in der Oberliga mit ihrem linken Zauberfuß beide Tore beim 2:1-Erfolg gegen den Regionalliga-Absteiger FV Hegau: einmal per Freistoß und einmal per direkt verwandelter Ecke.

Nummer 4: Adrian Braun: (TSG Tübingen): Der Mittelfeld-Youngster aus dem eigenen Nachwuchs kam eine Viertelstunde vor Schluss rein und entscheid dann das Verbandsliga-Heimduell gegen den TSV Ilshofen mit einem strammen Schuss zum 1:0 in der vorletzten Minute für die TSG. Und einmal in Fahrt, revolutionierte er gleich noch die mathematischen Grundgesetze, als er seinen Gefühlszustand beschrieb: „Auf einer Skala von 1 bis 10? 100!“

Nummer 5: Joy Strähle (TSV Lustnau): Erzielte beide Treffer beim 2:2 in der Verbandsliga zu Hause gegen den FFV Heidenheim: Das 1:0 erzielte sie mit einem Schuss aus 25 Metern, kurz nach der Halbzeit traf die Ex-Zweitligaspielerin auch zum 2:2-Endstand.

Nummer 6: Florian Schnell (SV Frommenhausen): Besiegte den TSV Gomaringen II fast im Alleingang mit seinen drei Treffern zum 3:1-Sieg in der Kreisliga B4.

Nummer 7: Stefan Tilgner (SV Walddorf): Nach acht Saisonspielen hat er bereits 11 Treffer erzielt. Mit seinem Tor zum 1:0 im Derby gegen den SSV Rübgarten ebnete er den Weg zum 4:0-Erfolg in der Kreisliga A2.

Nummer 8: Björn Zondler (TSG Tübingen II): Dreifach-Torschütze beim 7:1-Schützenfest der Verbandsliga-Reserve gegen den VfB Bodelshausen in der Kreisliga A3.

Nummer 9: Maik Rockenbauch (SV Pfrondorf): Sein zweites Saisontor war ein ganz wichtiges: In der Nachspielzeit traf er nach einem turbulenten Spiel zum 5:4 im Spiel beim TSV Hagelloch in der Kreisliga A3.

Nummer 10: Bahadir Pinar (SGM Poltringen/Pfäffingen): Gemeinsam mit SGM-Kapitän Alexander Norz war er der Dreh- und Angelpunkt beim Derbysieg gegen den SV Wurmlingen in der Kreisliga A3. Er traf sehenswert zum 2:0, nachdem er die zwei Wurmlinger ins Leere laufen ließ, und auch zum 3:0 per Kopf. Das 4:0 war dann eine Co-Produktion der beiden herausragenden Offensivkräfte: Pinar schickte Norz steil und der besorgte den Treffer zum 4:0-Endstand.

Nummer 11: Thomas Baur (SGM Felldorf/Bierlingen): Erst holte er beim 6:1-Sieg in der Bezirksliga Nördlicher Schwarzwald gegen die SG Empfingen beim Stand von 1:0 einen Strafstoß im Zweikampf gegen Empfingens Torhüter Dominik Fischer raus, der daraufhin auch noch Rot sah. Danach stand es 2:0. Und dann traf der Torjäger noch drei Mal selbst.


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25.09.2017 - 12:48 Uhr