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50 Jahre Gartenstadt

Die Orschel-Hagener feierten ihr Jubiläum

50 Jahre Orschel-Hagen: Am Samstag wurde das Jubiläum mit einem Stadtteilfest rund um den Dresdner Platz groß gefeiert. OB Barbara Bosch und GWG-Geschäftsführer Karl-Heinz Walter eröffneten das heitere Jubelfest.

04.07.2011
  • Bernd Ulrich Steinhilber

Reutlingen. Die ganze Woche über war in Orschel-Hagen Programm. Die ganze Woche über schauten die Organisatoren von Igeloh, der „Interessengemeinschaft Einkaufen und Leben in Orschel-Hagen“ mit bangen Blicken nach oben. Regen, das hätte am Samstag gerade noch gefehlt. Aber Igeloh und die vielen Gäste, die auf dem Dresdner Platz unter dem aufgezogenen Riesenfallschirm feierten, hatten Glück. Die Sonne machte das Jubiläumsfest zu einer heiteren Angelegenheit.

Die Hardt Stompers eröffneten den Frühschoppen mit Traditional Jazz, auf der Bühne wechselten sich Vereine, Schulen, Kindergarten mit unterhaltsamen Beiträgen ab, eine Spielstraße lockte junge Besucher an. Vor den Grillständen bildeten sich lange Schlangen. Geöffnet hatte ein weiteres Mal die Fotoausstellung in der evangelischen Kirche. Zum Motto „Schülerinnen und Schüler schauen auf Orschel-Hagen“ zeigte die Gutenbergschule Arbeiten aus dem Unterricht – kleine Holzplastiken zu je einem bestimmten Thema: Orschel-Hagen als Ort für Sport und Spiel, für Kreativität oder als einen Ort „einfach zum verlieben“.

Fotos auch hier. Motive in der Gesamtschau und in ihren Details, gemischt, als wär’s ein Suchspiel, auf einer Bilderwand. Auch am Samstag lud Karl-Heinz Walter, der Geschäftsführer der GWG-Wohnungsgesellschaft, zu einer informativen Radtour durch den Stadtteil, derweil sich Edeltraut Stiedl auf dem Dresdner Platz als Moderatorin betätigte und nach den Hardt Stompers zunächst Oberbürgermeisterin Barbara Bosch ankündigte.

In ihrer kurzen Ansprache erinnerte Bosch an die Anfänge von Orschel-Hagen, als mit dem Wirtschaftswunder „Reutlingen wieder an Schwung gewonnen“ hatte, viele Arbeitsplätze und damit auch Bedarf an Wohnraum entstanden waren. In Reutlingen jährlich für 2000 Menschen Wohnungen zu schaffen, habe sich der Gemeinderat damals vorgenommen, Weichenstellungen, die schließlich mit Orschel-Hagen einen neuen Stadtteil hervorbrachten – ein Projekt übrigens, „das untrennbar mit dem Namen von Oberbürgermeister Oskar Kalbfell verknüpft ist und dem von Karl Guhl, der damals GWG-Geschäftsführer war. „Wohnungen für alle Schichten“ – diese Zielsetzung sei heute noch gültig sowie das Markenzeichen „Licht, Luft und Sonne“.

„Wir sind eine der wenigen Großstädte, die kein Getto haben.“ Orschel-Hagen profitiere aber auch von der eigenen Energieversorgung, von drei Buslinien, kurzen Wegen und seinem Dienstleistungsangebot. „Wenn sie das weiterhin nutzen wollen, dann kaufen sie hier ein“, sagte Bosch unter dem Beifall ihrer Zuhörer.

Auch GWG-Chef Walter erinnerte an die Anfangsjahre und pries das Konzept „Eigentumsbildung so weit wie möglich, Mietwohnungen so weit als nötig“, woraus eine „lebenswerte Sozialstruktur“ entstanden sei. Dank des zentralen Heizwerks werde es in Orschel-Hagen „nie eine Ruß- oder Dunstglocke geben“, und dank der zentralen Antennenanlage keinen Antennenwald.

„Kann man sich eine Wohnung im Alter noch leisten, laute angesichts des demografischen Wandels heute das Sternchenthema. Barrierefreiheit im Bestand herzustellen, werde eine „der spannendsten Aufgaben in der Zukunft“ sein. Dieser Prognose folgte noch ein kurzer Ausblick auf „Orschel-Hagen Süd“, der fälligen Erweiterung, die man gemeinsam bearbeiten wolle.

Igeloh-Sprecher Hannes Höltzel pries in seiner kurzen Ansprache das bürgerschaftliche Engagement. „Überall setzen sich die Orschel-Hagener für ihren Stadtteil ein. Seinen sichtbaren Ausdruck habe dieses Engagement unter anderen in einem Lärmschutzwall, im barrierefreien „Igelhoh-Weg“ zum Einkaufszentrum und in einer Laubsammelstelle gefunden.

Am Abend legte DJ Ossi Hits aus en 60ern, 70ern, aber auch aktuelle Titel auf. Edeltraut Stiedl ganz im Glück: „Der hat Orschel-Hagen zum Kochen gebracht.“

Die Orschel-Hagener feierten ihr Jubiläum
„Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh´n“:Mit kräftigem Applaus wurden die Hardt Stompers nach ihrem Auftritt verabschiedet. Mindestens 3000 Besucher feierten am Samstag vom Frühschoppen bis in den späten Abend hinein das Orschel-Hagener Jubiläum.Bild: Haas

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04.07.2011, 12:00 Uhr
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