Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Die Frau des Polizisten

Die Frau des Polizisten

Streng komponiertes Drama über eine Familie, deren Glück von der Gewalttätigkeit des Manns erschüttert wird.

Jetzt im Kino: Männergewalt bricht Familienglück - "Die Frau des Polizisten"13.09.2015

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Jetzt im Kino: Männergewalt bricht Familienglück - "Die Frau des Polizisten" --

01:35 min

Deutschland

Regie: Philip Gröning
Mit: Alexandra Finder, David Zimmerschied, Pia Kleemann

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
17.03.2014
  • von tol

Es kommt nicht häufig vor, dass ein deutscher Film in Cannes oder Venedig, den bedeutendsten Festivals der Kinowelt, einen der Hauptpreise ergattert. Philip Grönings "Die Frau des Polizisten" ist im Vorjahr dieses Kunststück gelungen. In Venedig bekam er, nach Meinung vieler Kritiker zurecht, den Spezialpreis der Jury. Zum Dank wird der Film in Deutschland einigermaßen schäbig behandelt. In Tübingen zum Beispiel zeigt ihn das Kino Arsenal unter absehbarem Ausschluss der Öffentlichkeit - vom Donnerstag bis Samstag (20. bis 22. März) jeweils um 14.45 Uhr. Klar, der Film ist schwere Kost: Er dauert fast drei Stunden, 17 Minuten davon sind Schwarzblenden, mit denen die 59 Kapitel voneinander abgegrenzt sind. Auch inhaltlich ist er das Gegenteil von Feelgood. In ruhigem Duktus schildert Gröning, wie die Gewalttätigkeit des Mannes ein zunächst harmonisches Familienleben erschüttert - und wie die Ehefrau versucht, die Misshandlungen vor der Umwelt zu verheimlichen und vor sich selbst zu verharmlosen. Wer das Wagnis auf sich nimmt wird, zumindest nach Meinung des Fachblatts "Filmdienst", mit einem "in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Werk" belohnt. Zudem unterstützt jeder Zuschauer in der Startwoche mit einem Euro seines Eintrittsgelds das örtliche Frauenhaus. In Tübingen wird da aber wohl nicht viel zusammenkommen.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

17.03.2014, 12:00 Uhr | geändert: 26.03.2014, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
23.03.2014

12:00 Uhr

Lilly schrieb:

Sehr intensiver Film, der aber Raum für eigene Bilder und Gefühle lässt.



Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuletzt kommentiert
Psychologisch und kulturhistorisch scharfer Blick in die Siebzigerjahre mit zwei starken Frauen und einem für Vinterbergs Verhältnisse erstaunlich schwachen Mann. Nicht ganz so wuchtig wie ,,Das Fest" oder ,,Die Jagd", aber sehr spannend und sehenswert. 
Klex über Die Kommunel
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Neue Trailer
Neueste

Kino Suche im Bereich
nach Begriff