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Die Frau des Polizisten

Die Frau des Polizisten

Streng komponiertes Drama über eine Familie, deren Glück von der Gewalttätigkeit des Manns erschüttert wird.

Jetzt im Kino: Männergewalt bricht Familienglück - "Die Frau des Polizisten"

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Jetzt im Kino: Männergewalt bricht Familienglück - "Die Frau des Polizisten" --

01:35 min

Deutschland

Regie: Philip Gröning
Mit: Alexandra Finder, David Zimmerschied, Pia Kleemann

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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17.03.2014
  • tol

Es kommt nicht häufig vor, dass ein deutscher Film in Cannes oder Venedig, den bedeutendsten Festivals der Kinowelt, einen der Hauptpreise ergattert. Philip Grönings "Die Frau des Polizisten" ist im Vorjahr dieses Kunststück gelungen. In Venedig bekam er, nach Meinung vieler Kritiker zurecht, den Spezialpreis der Jury. Zum Dank wird der Film in Deutschland einigermaßen schäbig behandelt. In Tübingen zum Beispiel zeigt ihn das Kino Arsenal unter absehbarem Ausschluss der Öffentlichkeit - vom Donnerstag bis Samstag (20. bis 22. März) jeweils um 14.45 Uhr. Klar, der Film ist schwere Kost: Er dauert fast drei Stunden, 17 Minuten davon sind Schwarzblenden, mit denen die 59 Kapitel voneinander abgegrenzt sind. Auch inhaltlich ist er das Gegenteil von Feelgood. In ruhigem Duktus schildert Gröning, wie die Gewalttätigkeit des Mannes ein zunächst harmonisches Familienleben erschüttert - und wie die Ehefrau versucht, die Misshandlungen vor der Umwelt zu verheimlichen und vor sich selbst zu verharmlosen. Wer das Wagnis auf sich nimmt wird, zumindest nach Meinung des Fachblatts "Filmdienst", mit einem "in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Werk" belohnt. Zudem unterstützt jeder Zuschauer in der Startwoche mit einem Euro seines Eintrittsgelds das örtliche Frauenhaus. In Tübingen wird da aber wohl nicht viel zusammenkommen.

Spielplan

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17.03.2014, 12:00 Uhr | geändert: 26.03.2014, 12:00 Uhr

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23.03.2014

12:00 Uhr

Lilly schrieb:

Sehr intensiver Film, der aber Raum für eigene Bilder und Gefühle lässt.



 
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...  Der verschlungene Weg der suggestiven Ideen musste irgendwann auch bei der Angstvorstellung ankommen, dass sich schon ein Gedanke, eine Idee, einmal „eingepflanzt“, als leibhaftiges Monster manifestiert und innen und außen verschwinden. "The Bye Bye Man" geht diesen letzten Schritt mit erschreckender Konsequenz und überaus geschickter Dramaturgie: Während wir noch in der ersten Hälfte drei Jungakademiker beim Einrichten in ihrem neuen alten Haus beobachten dürfen (superbe Weitwinkelaufnahmen von immer irgendwie „falschen“ Räumen), geht es im zweiten Teil per Express ins Unterbewusste, wo der Bye Bye Man sich eingenistet hat. Und nun verändert sich auch die Wirklichkeit in einem Maße, dass ein Aufenthalt auf einem unbeschrankten Bahnübergang noch eine Erholung darstellt. "The Bye Bye Man" steht in einer kleinen, aber feinen ehrwürdigen Tradition von Horrorfilmen, die mit dem bloßen Erwähnen eines Namens und dem damit verbunden Schrecken spielen. ...
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