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Die Ehe der Maria Braun

Die Ehe der Maria Braun

Ernüchternde Bilanz der Bundesrepublik anhand des Aufstiegs einer Frau im frühen Wirtschaftswunder.

DIE EHE DER MARIA BRAUN
Deutschland

Regie: Rainer Werner Fassbinder
Mit: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny, Gottfried John

- ab 12 Jahren

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10.07.2007
  • Senderinfo

Für ein paar tausend Dollar mit den Kumpels gedreht, wurde „Clerks“ zu einem der erfolgreichsten Independent-Filme der Neunziger. 13 Jahre nach diesem authentischen Loblied auf die Abhänger und Leistungsverweigerer spinnt Regisseur Kevin Smith die Geschichte der überzeugten Taugenichtse Dante und Randal fort.

Inzwischen jenseits der 30, simulieren die beiden Freunde nun in einer Fastfood-Klitsche Arbeit. Während Randals Gedanken weiterhin zu 90 Prozent um kruden Sex kreisen, sind bei Dante mittlerweile die Pflänzchen Vernunft und Verantwortung zur Blüte gediehen. So erwägt er ernsthaft, das Lotterleben zu beenden und zu heiraten, kann sich aber schwer zwischen zwei beinahe gleich attraktiven Flammen entscheiden.

Dieser Handlungs-Torso ist wieder nur ein Aufhänger für lebensphilosophisches Querdenken, derbes Sprücheklopfen und etlich Situationskomik (am schönsten: die Herr-der-Ringe-Trilogie in 30 Sekunden nachgespielt), wozu auch die bewährten Gammler Jay und Silent Bob ihren Teil beisteuern.

Wer Scherze der rüderen Art nicht scheut, bekommt durchaus was zu lachen. Oft scheinen die Gags aber wie paralysiert von melancholischer Sehnsucht nach den alten Zeiten, und zum Schluss droht sogar süßliche Romantik Einkehr zu halten. Andererseits mag man einen Liebesschwur vor einer Sodomie-Show mit Esel nicht wirklich familienfreundlich nennen.

Spielplan

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10.07.2007, 12:00 Uhr | geändert: 28.10.2010, 12:00 Uhr

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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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