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Studie

Deutschland wächst dank Zuwanderung

Gegen alle Erwartungen sinkt die Einwohnerzahl der Bundesrepublik nun doch nicht. Baden-Württemberg legt voraussichtlich um 3,1 Prozent zu.

04.10.2017
  • IGOR STEINLE

Berlin. Die Bevölkerung Deutschlands wird bis zum Jahr 2035 um eine Million Menschen auf mehr als 83 Millionen anwachsen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. „Als Folge der Rekordzuwanderung von 2015 und der vorausberechneten hohen Migration für die Folgejahre bleibt der lange Zeit erwartete Bevölkerungsrückgang in Deutschland aus“, heißt es darin. Begünstigend wirke sich zudem der Anstieg der Geburtenrate, vor allem bei ausländischen Frauen, aus. „Diese Entwicklungen führen zu einer neuen demographischen Ausgangslage und Perspektive.“

Auf die einzelnen Bundesländer verteilt sich diese Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich. Für Baden-Württemberg etwa als eine der „wirtschaftsstärksten Regionen Europas“ mit „attraktivem Arbeitsmarkt“ wird ein Zuwachs von 3,1 Prozent gegenüber dem Stand von 2015 erwartet. Bei aktuell knapp 11 Millionen Einwohnern würde das einen Bevölkerungsanstieg von fast 340 000 Menschen bedeuten. Das entspricht einer Stadt in der Größenordnung Mannheims.

In Bayern wird ein Wachstum von etwa 3,9 Prozent erwartet, der Freistaat profitiert vor allem von einer positiven Entwicklung Münchens (plus 14,4 Prozent). Als absolute Boom-Regionen werden aber Berlin (plus 14,5 Prozent) und Hamburg (plus 9,1 Prozent) gehandelt. So würden 2035 in keinem anderen Bundesland so viele Menschen unter 20 Jahren leben wie in der Hansestadt. Berlin soll bis dahin vier Millionen Einwohner zählen.

Anders sieht es im Osten aus. Wegen der hohen Abwanderung vor allem junger Menschen in der Nachwendezeit erwarten die Forscher einen Rückgang der Bevölkerung. Am stärksten betroffen sind Sachsen-Anhalt (minus 10,6) und Thüringen (minus 10,2).

Die Alterung der Gesellschaft wird jedoch trotz des erwarteten Bevölkerungsanstiegs voranschreiten: Entfielen im Südwesten 2015 auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter nur 28 Menschen über 67 Jahren, werden es 2035 bereits 41 sein.

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04.10.2017, 06:00 Uhr
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