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Der Exorzismus von Emily Rose

Gerichts- und Gruselthriller um eine tödliche Teufelsaustreibung.

Gerichts- und Gruselthriller um eine tödliche Teufelsaustreibung.

THE EXORCISM OF EMILY ROSE
USA

Regie: Scott Derrickson
Mit: Laura Linney, Tom Wilkinson, Campbell Scott

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
  • von ST

Auf der Suche nach der Quersumme aus „Harry Potter“ und „Herr der Ringe“ wurde das Disney-Studio bei den im angloamerikanischen Raum sehr populären Büchern von C.S.Lewis fündig. Jugendliche Protagonisten – vier während des zweiten Weltkriegs aufs Land verschickte Geschwister – verschlägt es in ein Reich der reinen Fantasie.

Im ersten der sieben Abenteuer (ob sie alle verfilmt werden, ist noch offen) entdeckt die kleine Lucy hinterm Wandschrank eine atemraubende Parallelwelt, in der ein erbarmungsloser Kampf zwischen guten (mit dem weisen Löwen Aslan an der Spitze) und bösen (die von Tilda Swinton gespielte Weiße Hexe) Fabelwesen tobt. Zurecht unterstellen Kritiker den Geschichten evangelikale Propaganda, doch ebenso sehr speisen sie sich aus der Furcht vor dem Krieg, griechischer Mythologie und simplifizierten literarischen Vorbildern wie „Alice im Wunderland“.

„Shrek“-Regisseur Andrew Adamson verwurstet den kruden Motiv-Mix unbekümmert zum mal lieblich plätschernden, mal monströs wogenden Fantasy-Spektakel in prä-poppigem Retro-Design. In manchen Passagen hat das den Charme alter Bilderbücher aus Opas Kruschtelkiste, in anderen schwillt der religiös grundierte Kitsch ins Monumentale. Als Fundamentalist wird trotzdem keiner aus dem Kino kommen.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Der Exorzismus von Emily Rose





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10.06.2006

12:00 Uhr

Lisa schrieb:

davon kriegt man eine gänsehaut!



19.01.2006

12:00 Uhr

Jenny schrieb:

Ist ganz in Ordnung.
Wer aber auf Blut und Horror steht sollte draußen bleiben.



 
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Ein deutscher Film ohne Schweiger und Töchter! Und auch kein Didi, der mit 90 Marathon läuft oder als Alzheimerkranker spaßige Roadmovies macht. Nie lagen Kritikermeinungen und Usermeinungen so weit auseinander: Meiner Meinung nach ist es einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Ich mag Karoline Herfurth sehr gerne und halte sie darstellerisch wie menschlich für eine der erfreulichsten Gestalten des deutschen Kinos, daher finde ich es auch interessant, wie eine Regiearbeit von ihr ausfällt; des weiteren find ich auch Nora Tschirner echt Klasse und feiere den Film schon alleine für ihre FIgur ab die als liebenswerte Mitbewohnerin ihrer Freundin mit Herz und Witz zur Seite steht. Ansonsten macht Herfurth hier auch sehr viel richtig: sie macht einen kleinen, gefühlvollen Film, der eben einfach nur eine einfache RomCom darstellt, auf diesem genannten Sektor aber alle Ansprüche erfüllt: es ist witzig, aber nie zu albern, wenn es mal traurig wird, ist das auch emotional. 
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