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Veganer

Das sind die Fakten

Hier geht es wieder um das Töten von Tieren und eine Protestaktion von Veganern in der Neckargasse.

14.07.2010

„Veganer mögen die Praxis in Schlachthöfen für Tierquälerei halten. Doch ihre Kritik am Fleischverzehr sollte die Fakten treffen“, so das TAGBLATT, das extra den Kreisveterinär herbeizitiert, um einmal mehr Protest gegen Tierausbeutung zu delegitimieren. Fakt ist aber, dass in der BRD jährlich 20- bis 25 Millionen männliche Ferkel ohne Betäubung und ohne Schmerzbehandlung während des Heilungsprozesses chirurgisch kastriert werden (www.ferkelkastration.de).

Fakt ist, dass etwa 45 Millionen männliche Küken jedes Jahr nach dem Schlüpfen bei lebendigem Leibe zerquetscht, zerschreddert oder vergast werden (Stichwort: „sexen“), und Fakt ist auch, dass das Kürzen des Schnabels – ein überaus empfindliches Tastorgan – bei den weiblichen Küken ohne Betäubung, als Ausnahme gedacht, zur Regel geworden ist (albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schnabelkuerzen-beenden).

Was die industrielle Tötung von Tieren anbelangt: In der Theorie werden die Tiere vor der Schlachtung durch Bolzenschuss, Elektroschock oder Gas betäubt; in der BRD etwa 4 Millionen Kühe, 56 Millionen Schweine und über 600 Millionen Hühner jährlich. Erst im März/April haben die Medien berichtet, dass sich dabei in der Praxis aber Abweichungen in einer Größenordnung von etwa 7 Prozent ergeben. „Obwohl es gegen das Gesetz verstößt, geraten jedes Jahr über eine halbe Million Schweine lebend statt tot in die Brüh- und Zerlegemaschinerie. Experten sprechen von schlimmsten Qualen, die hier aus Kostengründen billigend in Kauf genommen werden“, so das ZDF-Magazin Frontal 21. Das sind die Fakten – und alle, die noch Fleisch, Milch und Eier konsumieren, müssen ihnen auch ins Auge sehen!

Matthias Rude, Tübingen

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14.07.2010, 12:00 Uhr
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