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24.11.2015

Erscheint als Leih- und Kauf-DVD am 8. November 2007 (Anbieter: Universal)

Als Lili (anrührend schön: Mélanie Laurent) aus Barcelona nach Paris zurück kommt, ist nichts mehr, wie es war. Ihre Eltern wirken seltsam starr, als sie Lili vom Bahnhof abholen. Ihr Zwillingsbruder Loïc ist nicht da; seit einer hässlichen Auseinandersetzung mit dem Vater ist er verschwunden. Während Lili verzweifelt versucht, über sein Handy mit dem Bruder Kontakt aufzunehmen, bleiben die Eltern anscheinend stets unbewegt. Auch weigern sie sich, Lili zu sagen, was genau sich zuhause abgespielt hat, bevor Loïc abgehauen ist. Ein Freund weiß ebenfalls nichts, spielt Lili aber einen der letzten Songs vor, die Loïc noch aufgenommen und ihr gewidmet hat.

Die Kamera (Sascha Wernik) gewinnt den Szenen in einem Dutzendhäuschen in der Pariser Vorstadt eine überraschende Spontaneität ab. Die Bilder scheinen dem psychologischen Scharfblick zu entsprechen, den Lili in dieser Ausnahmesituation entwickelt, und der ihr – und dem Zuschauer – die Dinge so nahe rückt.

Regisseur Philippe Lioret („Die Frau des Leuchtturmwärters“) lässt das Geschehen subtil in der Schwebe zwischen Thriller und Psychodrama. Lili gerät aus Sorge um den Bruder in eine bedrohliche Krise, als plötzlich eine Ansichtskarte von Loïc eintrifft. Als sie sich aufmacht, den Verschwundenen zu suchen, stößt sie auf ein weiteres Rätsel.
Am Ende bleibt offen, ob sich die sprachlose Erstarrung der Eltern fortsetzt in Lilis eigener Liebesbeziehung.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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