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Can't Be Silent

Can't Be Silent

(Über-)Leben zwischen Rampenlicht und Flüchtlingslager dokumentiert der Film über ein Musikprojekt von Asylsuchenden.

Jetzt im Kino: Leben zwischen Rampenlicht und Lager - "Can_APOSTROPHE_t Be Silent"

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Jetzt im Kino: Leben zwischen Rampenlicht und Lager - "Can_APOSTROPHE_t Be Silent" --

02:00 min

Deutschland

Regie: Julia Oelkers
Mit: Heinz Ratz, The Refugees

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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12.08.2013
  • Dorothee Hermann

In einer anderen Welt wäre Sam einfach ein sympathischer Typ mit einer Ausstrahlung, die noch die bedrückende Enge einer Reutlinger Flüchtlingsunterkunft überstrahlt. Es ist das Verdienst der großartigen Kamera (Lars Maibaum), die Protagonisten als ganz normale Menschen zu zeigen, statt als Ausgegrenzte mit minimalen Rechten. Tatsächlich zerfällt Sams Welt in zwei schier unvereinbare Sphären: die mitreißende Atmosphäre eines Live-Konzerts, die Bühne blau ausgeleuchtet, wo der Musiker als Percussionist und Sänger fetzt. Das Publikum geht begeistert mit, wo immer in der Bundesrepublik die Band aufspielt.

Nach dem Auftritt geht es zurück in die Lager für Asylsuchende, in denen Sam und seine Musikerkollegen ein knastförmiges Leben führen müssen. Im Gefühl ständiger Ungewissheit, ob der eigene Asylantrag abgelehnt wird, und mit dem Horror, wenn wieder einer (oder eine ganze Familie) mitten in der Nacht von der Polizei zur Abschiebung abgeholt wird. Das Leuchten der Show ist kurz; Alltag ist die Isolation, die Traurigkeit, mit der Internierung auch zwangsweise in sich selbst eingeschlossen zu sein. Jacques von der Elfenbeinküste zerbricht beinahe daran.

Der Gitarrist Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser haben die Musiker in deutschen Flüchtlingslagern gefunden und spielen seither „featuring The Refugees“. Dass schließlich die Bundesregierung auf Ratz aufmerksam wird und Maria Böhmer, Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration ihm im Bundeskanzleramt die sogenannte Integrationsmedaille verleiht, verhindert nicht, dass einer der Musiker bald darauf den Abschiebungsbescheid erhält.

Der Regisseurin Julia Oelkers ist es hoch anzurechnen, wie genau sie sich die zwei Welten angeschaut hat – bis zum Sichtschutz an den nachträglich angebauten Außentreppen am Lager Bramsche, der Abschiebungen vor den Blicken Dritter abschottet. Ins Gebäudeinnere durfte die Filmemacherin nicht.

Faszinierender Perspektivwechsel: geduldete Flüchtlinge als mitreißende Musiker.

Spielplan

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12.08.2013, 12:00 Uhr | geändert: 21.08.2013, 12:00 Uhr

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I like that comment "Denzel Washington redet einfach zu viel"! Das bringt das Problem mit diesem Schauspieler auf einen Punkt. Die Filme, die er macht, hören sich spannend an, sind aber stinklangweilig und viel zu lang und außerdem redet der Denzel die ganze Zeit. Ich habe den Film gesehen mit dem Zug, der sich selbstständig macht (gähnend langweilig), mit dem Piloten, der alkoholisiert fliegt (nach dem Film haben wir uns dumm angeschaut und uns gefragt, wer die blöde Idee hatte, in diesen Film zu gehen). Diesen Film werde ich mir NICHT anschauen, der wirkt schon so holzschnitzartig, dass mir der Trailer reicht. Außerdem finde ich blöd, dass Denzel Washington als privelegierter Mensch das Rassissmusproblem immer unter den Teppich kehrt, nach dem Motto: Leute werden immer und überall benachteiligt, da braucht sich keiner so anzustellen..
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