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Butter
billiger, Milch teurer
Einfach zum Reinbeißen: eine saftige Brotscheibe mit frischer Butter. Foto: dpa
Lebensmittel

Butter billiger, Milch teurer

Die Bauern in Baden-Württemberg erhalten wieder bessere Preise. Ihr Verband ist dennoch in Sorge.

07.11.2017
  • HAJO ZENKER

Berlin. Die Butter ist nach monatelang steigenden Preisen erstmals wieder billiger geworden – und trotzdem erhalten die Bauern mehr Geld für Milch. Vor allem in Baden-Württemberg und Brandenburg bekommen die Milcherzeuger mehr für ihren angelieferten Rohstoff, sagt Juliane Michels von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Nach Schätzungen der AMI für September kassierten die märkischen Bauern 39,8 Cent je Liter und damit zwei Cent mehr als im August. In Baden-Württemberg wurde den Erzeugern ein Liter Milch mit 38,1 Cent vergütet, nach zuvor 35,7 Cent. In Schleswig-Holstein erreichten die Milcherzeuger als erstes Bundesland seit Anfang 2014 die 40-Cent-Marke.

Die Verbraucher dürfen sich derweil über deutlich gesunkende Butterpreise freuen. Der deutsche Rekordpreis von 1,99 EUR für ein 250-Gramm-Stück deutsche Markenbutter im billigsten Segment, also etwa bei den Discountern, ist seit Monatsanfang um 40 Cent, und damit um 20 Prozent, auf 1,59 EUR gefallen. Dem allerdings stehen Preiserhöhungen von bis zu knapp 15 Prozent bei Milch gegenüber.

Verbraucher halten sich zurück

Juliane Michels erklärt die uneinheitliche Entwicklung mit unterschiedlichen Vertragslaufzeiten. „Den rasanten Preisanstieg der Butter wegen der Milchfettknappheit hatte die Trinkmilch noch gar nicht mitgemacht.“ Der Butterpreis werde häufiger verhandelt und spiegele bereits wieder, dass sich die Lage, etwa bei der bei den Molkereien angelieferten Milchmenge, normalisiert habe. Zudem hätten die Verbraucher reagiert: Laut AMI kauften die Deutschen angesichts des Allzeithochs beim Preis in den ersten acht Monaten dieses Jahres 8,8 Prozent weniger Butter.

Der Milchindustrie-Verband zeigt sich eher skeptisch, was die weitere Preisentwicklung anbelangt. „Die Fettpreise schmelzen, die private Nachfrage schwächelt. Kein gutes Zeichen für die Milchpreise in 2018“, fasst Referentin Karin Monke die Aussichten zusammen. Hajo Zenker

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07.11.2017, 06:00 Uhr
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