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Bundestagswahl: Der Tübinger Stephan Eissler zieht seine Kandidatur für die AfD zurück
Stephan Eissler. Archivbild: Sommer
Rückzug als Tübinger Bundestagskandidat

Bundestagswahl: Der Tübinger Stephan Eissler zieht seine Kandidatur für die AfD zurück

Schon sein Eintritt in die AfD hatte viele überrascht. Dennoch ließ sich Stephan Eissler, 46, Mitte November als Tübinger Bundestagskandidat aufstellen.

11.05.2017
  • ran

Er wolle „eine Opposition“ ins Parlament bringen, sagte er uns, sehe sich aber eher „im liberalen Lager“. Vor dem Listenparteitag der baden-württembergischen AfD im Januar kündigte er an, gemäßigte Kräfte stärken und Kandidaten aus dem Höcke-Lager verhindern zu wollen.

Es mag sein, dass dem früheren Partyunternehmer Eissler, der zunächst Soziologie und Politik studiert hatte, dann eine Firma für Internetseiten aufbaute und nach deren Verkauf in Elternzeit ging, die AfD auf ihrem jüngsten Bundesparteitag zu weit nach rechts gerückt ist. Wir erreichten den zweifachen Familienvater nicht, erfuhren also von ihm nichts über den Hintergrund seines Rückzugs. Sebastian Maaß, Schriftführer der Tübinger AfD, sprach von „verschiedenen Gemengelagen und privaten Gründen“.

Am 18. Mai solle ein neuer Wahlkreiskandidat nominiert werden. Bisher gebe es vier Bewerber: neben Sigrid Uhle-Wettler, Sebastian Olbricht aus Tübingen und Jan-Henrik Czada auch Dubravko Mandic. Der Freiburger Rechtsanwalt gilt als AfD-Rechtsaußen, er bezeichnete Barack Obama einmal als „Quotenneger“. Er macht keinen Hehl aus seiner Nähe zur Identitären Bewegung, die der baden-württembergische Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft. Weil Mandic 2015 auf seiner Facebook-Seite Politiker in ein Foto der Anklagebank des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses hineinretuschiert hatte, ließ die Staatsanwaltschaft Karlsruhe nach entsprechenden Strafanträgen seine Räume durchsuchen – was das Landgericht Karlsruhe später als rechtswidrig einstufte.

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11.05.2017, 19:30 Uhr
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