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Bombay

Die Liebe zwischen einem Hindu und einer Muslimin gerät zwischen die Fronten religiöser Fanatiker.

Die Liebe zwischen einem Hindu und einer Muslimin gerät zwischen die Fronten religiöser Fanatiker.

BOMBAY
Indien

Regie: Mani Ratnam
Mit: Arvind Swami, Manisha Koirala

- ab 0 Jahren

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24.11.2015
  • von Veranstalterinfo

Inhalt: Der Film beginnt als Liebesgeschichte: Shekhar (Arvind Swami) kehrt aus Bombay, wo er bei einer Zeitung arbeitet, für kurze Zeit in sein Dorf zurück. Die Begegnung mit Shaila Bano (Manisha) ist Liebe auf den ersten Blick. Nur: Er ist aus einer orthodoxen Hindufamilie, sie ist Muslima. Der Widerstand der Väter gegen ihre Liebe ist gewaltig. Shekhar kehrt zurück nach Bombay. Sie folgt ihm, beide heiraten, bekommen zwei Söhne und sind glücklich.

Dann kommt der 6. Dezember 1992: Hindu-Fundamentalisten zerstören die fast 500 Jahre alte Moschee in Ayodhya in der Absicht, dort einen Tempel für den Gott Ram zu errichten. Auf die Proteste der Muslims in verschiedenen Teilen Indiens folgen blutige Unruhen - besonders blutig sind sie in Bombay. Die Sorge um ihre Kinder führt die Familien zusammen, die Eltern kommen nach Bombay, sie sehen zum ersten Mal ihre Enkel.


Während die Konflikte innerhalb der Familie sich in einer Versöhnung zwischen dem Hindu und dem Muslim auflösen, flammt die Gewalt auf Bombays Straßen wieder auf. In den Wirren verlieren Shekhar und Shaila Bano ihre Eltern, und sie werden von ihren Kindern getrennt. Es folgt eine Suche durch die brennenden Strassen, durch Krankenhäuser und eine Leichenhalle. Mitten im Chaos fragt eines der Kinder: "Warum kämpfen Hindus und Muslims miteinander?" Der Film endet - nachdem Shekhar bereit ist, sich für ein Ende der Kämpfe zu opfern - in einer mit pathetischer Wucht inszenierten Geste der Versöhnung.

Mani Ratnam (geboren 1955 in Madras) ist ein Meister darin, auf den Gefühlen seiner Zuschauer wie auf einem Instrument zu spielen. Sein Film "Bombay" wurde im Westen vor allem als packender Appell gegen religiöse Intoleranz gefeiert. In Pakistan, Malaysia und zum Teil auch in Indien wurde ihm eine einseitige Darstellung der Ereignisse und eine antimuslimische Haltung vorgeworfen. Es gab Aufführungsverbote.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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… Natürlich muss jemand, der sich so lange mit dem Ausmaß des Problems befasst hat und gesehen hat, wie einfach es ist, die Lösung zu leben, übereifrig werden und evtl. fanatisch klingen. Für Public Relations fehlt der Regisseurin die Ausbildung und die Meister der Propaganda sitzen eben in den Werbeabteilungen der Tabak-& Fastfoodkonzerne und sorgen weiter für "Nach-mir-die-Sintflut-Konsum". Doch sie als Dschihadist zu beschuldigen?!? Ist DIESES Wort wirklich für übereifrige Aktivisten&Weltverbesserer, die keiner Fliege was zu leide tun, angebracht? Und Demagogie? Wo ist die Rolle der Presse? Wollen Sie wirklich polarisieren, der Divide&Conquer-Strategie Munition liefern und Öl ins Feuer gießen? DAS ist Demagogie. 
Mark Gessat über Hope For All
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