Rettungsversuche sind oft aussichtsreich

Bevor der Stick im Müll endet

Von PRZI

Fallen USB-Speichersticks aus, lohnt sich ein Rettungsversuch. Oft hat er Erfolg.

Schließen Sie den Stick zunächst an einen freien USB-Port des Rechners an und starten Sie den Dateimanager Windows Explorer. Taucht der Stick als Wechseldatenträger auf, stehen die Chancen gut, dass er reanimiert werden kann.

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Datenträger, wählen Sie im Kontextmenü "Eigenschaften" und wechseln Sie auf den Reiter "Tools". Mit Hilfe der "Fehlerüberprüfung" kann der USB-Stick jetzt geprüft werden. Der Windows-eigene Test sucht und beseitigt etwaige Datei- und Sektorenfehler. Drücken Sie hierfür die Schaltfläche "Jetzt überprüfen" und setzen Sie im folgenden Fenster ein Häkchen bei den Optionen "Dateisystemfehler automatisch korrigieren" und "Fehlerhafte Sektoren suchen / wiederherstellen". Danach kann der Speicherstick, mit etwas Glück, wieder genutzt werden.

Falls dies erfolglos blieb, kann man versuchen, den Speicherstick neu zu formatieren. Nachteil: Bei diesem Vorgang gehen alle Daten verloren. Um den Stick zu formatieren, schließen Sie ihn erneut an den Rechner an. Im Explorer klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen im aufklappenden Kontextmenü "Formatieren...". Im folgenden Dialogfenster wird dann das gewünschte Dateisystem - in der Regel "FAT32" - gewählt. Meist reicht es, den Stick per "Schnellformatierung" neu zu formatieren, damit er wieder funktioniert.


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23.04.2016 - 06:00 Uhr