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Beste Zeit

Beste Zeit

Bittersüße Liebeserklärung an die Dorfjugend. Nicht nur die bayrische.

Beste Zeit

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Beste Zeit --

02:11 min

BESTE ZEIT
Deutschland

Regie: Marcus H. Rosenmüller
Mit: Rosalie Thomass, Anna Maria Sturm, Ferdinand Schmidt-Modrow

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.12.2007
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Seit einem Jahr läuft „Wer früher stirbt, ist länger tot“ ununterbrochen in Tübingen, derweil nun schon der zweite Nachfolgefilm des Regisseurs Marcus H. Rosenmüller in die Kinos kommt. Schauplatz ist wieder das ländliche Bayern, wo die (erfreulicherweise mal nicht magersüchtigen) Mädchen Kati und Jo an der Schwelle zum Erwachsensein stehen.

„Liebe ist, wenn‘s größer ist als die Freiheit“ – auf diesen Grundsatz einigen sich die beiden gleich zu Beginn, und dass der fußballernde Soldat Mike diesen Anspruch nicht erfüllt, weiß der Zuschauer schon nach dessen erstem Auftritt, während Kati den ganzen Film lang um die Erkenntnis ringt. Das war‘s auch beinahe schon an Geschichte.

Statt das Heranwachsen wie üblich zu verulken oder mit Konflikstoff vollzustopfen, lässt sich der Film entspannt mit dem Alltag und den schwankenden Gefühlen der Teenager treiben. Handlungshöhepunkte sind, wenn die Lieblingsjeans bei der Müllabfuhr landet, die Karre der Eltern im Graben steckenbleibt, oder nachts ausgebüxt wird, um in die Disco zu trampen.

Wer selbst auf dem Land aufgewachsen ist, bezeugt gern die Authentizität dieses Dorfjugend-Daseins, das dezent mit Sternenhimmel-Romantik, sanfter Situationskomik und auch ein bisserl rückwärtiger Sehnsucht nachgewürzt ist. Dass im ganzen Film kein einziges Handy auftaucht, hat jedenfalls manchen Großstadt-Kritiker schwer irritiert. Wir finden: es muss auch mal ohne gehen.

Spielplan

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24.12.2007, 12:00 Uhr | geändert: 25.06.2014, 12:00 Uhr

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...  Der beste Film, den ich seit langem gesehen habe: Unterschiedliche Protagonisten versuchen jeder auf seine Art, sich durch das Menschenaffentum zu schlagen. Sie tun das mit Witz, Einfallsreichtum und Zusammenhalt. Zunächst will ihnen das auch gelingen, dann werden Ihnen doch zu viele Steine in den Weg gelegt. Die Aufnahmen der einzelnen Szenen sind grandios, die Musik ist spitze, und die Handlung ist bitter-böse-humorvoll. Gut fand ich die Szene, als der Typ bei der Polizei sitzt und die seine Finger anbscannen und seine Hand in einen Scanner legen. Und dann das Geräusch von diesem absurden Gerät in die Stille des Kinosaals hinein, super! Oder der Bulle, dessen Finger wie eine blinde Krähe über der Tastatur kreist, bevor sie dann gnadenlos zuschlägt
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