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Billy Talent in Stuttgart

Bekenntnis zum Rock

Totenstille? Fehlanzeige! Auf ihrer "Dead Silence"-Tour spielten Billy Talent auch in Stuttgart und präsentierten ihr gleichnamiges Album.

02.10.2012
  • von DANA HOFFMANN

Stuttgart Was es beim Konzert von Billy Talent nicht gab, sei gleich erwähnt: Auf Pyrotechnik, Visuals und Glitzerregen mussten die Fans bei dem minimal inszenierten Konzert am Sonntag verzichten. Zum Glück. Eine gute Band braucht eben keine Spezialeffekte.

Volle eineinhalb Stunden lang rockten sich die Kanadier um Frontmann Benjamin Kowalewicz durch ihre Bandgeschichte. Das vierte Studioalbum "Dead Silence" war Anfang September erschienen. Doch Totenstille gab es noch nicht mal zwischen den Songs. Die treuen und neuen Fans in der fast ausverkauften Schleyer-Halle bedankten sich lautstark für die Show. Und laut kam die Antwort von der Bühne: Authentisch aggressiver, musikalisch raffinierter und stilistisch vielfältiger präsentieren sich Billy Talent nach zweijähriger Kreativpause. Nach "I", "II", und "III" ist "Dead Silence" ein Bekenntnis zum Rock - weniger Pop, weniger Zugeständnisse an die Hit-Rotation des Radio-Mainstreams.

Dem 2009 geäußerten Wunsch, erwachsener zu klingen, folgt nun die Entsprechung. In einem Alter, in dem andere Musiker längst "Best of"-Alben veröffentlichen, haben sich die End-Dreißiger von Billy Talent weiterentwickelt. Tragendes Element der Wiedererkennung ist fraglos die markante Stimme von Sänger Kowalewicz. Aber auch wegen des inszenierten Understatements, der musikalischen Bandbreite und der Energie werden viele jüngere Besucher ihr mutmaßlich erstes Konzert wohl nie vergessen.

Nach dem Tourauftakt in Dresden war Stuttgart die zweite Station der Deutschlandtour. Entsprechend euphorisch bedankt sich Kowalewicz immer wieder bei seinen deutschen Fans und freut sich, endlich wieder in seiner "zweiten Heimat" zu sein. Ganz so firm in Landeskunde ist der Wahl-Deutsche dann aber doch noch nicht: "Hey, its Oktoberfest. Prost!" quittieren die Stuttgarter Fans mit Buhrufen.

Bilder auf swp.de

Bekenntnis zum Rock
Unverkennbar: Benjamin Kowalewicz Stimme. Foto: Dana Hoffmann

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02.10.2012, 12:00 Uhr
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