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Geschenkidee

Ballonfahrten über Tübingen

Der Traum vom Fliegen ist so alt, wie die Menschheit selbst und jetzt auch für Jedermann zu erleben. Doch ein normaler Rundflug ist meist schnell vorbei, teuer, laut und nichts Besonderes mehr.

31.08.2016
  • Dellas

Wenn es etwas Besonderes sein darf, dann ist eine Ballonfahrt über Tübingen und Umgebung von Fun4You.de genau das Richtige. Nur vom Wind getrieben geht es für Mitfahrer einer Ballonfahrt lautlos schwebend über das Stuttgarter Umland. Eine Ballonfahrt ist eine Reise mit unbekanntem Ziel, denn der Ballon wird nur vom Wind getrieben und kann kaum bis gar nicht gelenkt werden. Mit einer 360 Grad Rundumsicht überzeugt eine Ballonfahrt Jung und Alt dank einer traumhaften Aussicht über malerische Landschaften und urige Dörfer, die unter den Mitfahrern immer kleiner werden.

 

Ballonfahrten finden je nach Wetter in der Saison zwischen März und Oktober statt. Einige Ballonfahrer bieten auch Fahrten im Winter zum Beispiel bei einer Ballonfahrt über die Alpen an. Ein Start mit dem Heißluftballon findet in der Regel morgens oder abends statt, da hier die besten Bedingungen bei Wind und Thermik herrschen. Starten kann man bei einer Ballonfahrt heute sogar schon mit einer Sondergenehmigung aus dem eigenen Garten, wenn dieser groß genug und geeignet ist. Je nach Windstärke können Gäste mit einem Heißluftballon eine Strecke von bis zu dreißig Kilometern zurücklegen und die übliche Fahrthöhe liegt zwischen dreihundert und dreitausend Metern Höhe bei der die Mitfahrer eine traumhafte Aussicht genießen. Sportballone hingegen steigen sogar bis zu neun Kilometer hoch auf und im Jahre 1967 fand der erste Stratosphärenflug mit einem Heißluftballon statt. Heute kann man sogar schon einen Fallschirmsprung aus einem Heißluftballon erleben, dies geht sowohl in „normalen“ Höhen, als auch aus der Stratosphäre.

 

Luftfahrten haben bereits eine alte Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurück zu verfolgen ist. So richtig bekannt ist das Ballonfahren seit den Gebrüdern Montgolfiere, die am 04. Juni 1783 ein Gebilde schwerer als Luft in den Himmel aufsteigen ließen. Das Gebilde aus Papier erreichte etwa 1.000 Meter Höhe und blieb rund zehn Minuten in der Luft. Montgolfiere war sogleich auch der Name des ersten Heißluftballons, klar benannt nach seinen Erfindern. Am 19. September 1783 startete vom Park des Schloss Versailles aus, vor den Augen von König Ludwig dem XVI. und Königin Marie Antoinette, ein Heißluftballon mit drei „Passagieren“: einem Hammel, einem Hahn und einer Ente. Die Fahrt dauerte 12 Minuten und bewies: Das Überleben von Luftreisen ist möglich, wobei der Überlieferung zufolge der Hahn sich ein Bein bei der Landung brach. Damals glaubten die Gebrüder Montgolfiere der Auftrieb wäre dem Gas „Phlogiston“ zu verdanken, das freigesetzt wird, wenn man einen festen Körper verbrennt. Sie mischten ihren Versuchen ölgetränkte Holzscheite, Papier, feuchtes Stroh zu, damit sich viel Qualm entwickelte. Man glaubte, die Menge des Rauchs würde den Auftrieb verstärken. Heute weiß man, dass es viel einfacher ist: Die erwärmte Luft bringt den Ballon zum Steigen, weil sie leichter ist als kalte Luft. Die erste „richtig bemannte“ Ballonfahrt fand im November des Jahres 1783 statt und legte eine Strecke von 8 Kilometern über Paris hinweg zurück.

 

Im Anschluss an eine Ballonfahrt ist es Tradition in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben zu werden. Doch warum werden Erstfahrer getauft? Die Tradition der Aufnahme in den Ballon-Adel geht auf Frankreichs König Ludwigs den XVI. zurück. Er erließ auf Drängen des Adels das Gesetz, dass Ballonfahrten nur dem Adel vorbehalten werden durften. Zu den Pflichten des Titels gehört es, seinen Adelsnamen nie zu vergessen, niemals „Ballonfliegen“ oder „Ballonflug“ zu sagen und eine Runde „Taufwasser“ zu spendieren. Mitfahrer, die ihre erste Ballonfahrt erleben, erhalten den Titel Prinz, Raubritter, Graf oder Baron. Dieser kann zum Beispiel so heißen: Luftbaronin Helga von der heißen Flamme zu Tübingen, Herrin der fauchenden Brenner in der Abendsonne am Firmament über dem Stuttgarter Land.Der Trend zu individuellen Erlebnisgeschenken boomt, denn welche Geschenke haben heute noch einen besonderen Charakter und einen hohen Erinnerungswert? Geschenke sollen dem Beschenkten zeigen, wie viele Gedanken sich der Schenker um den zu Beschenkenden und den jeweiligen Anlass gemacht hat und für die Ewigkeit in besonderer Erinnerung bleiben. Am besten dafür geeignet sind emotionale Erlebnisse. Die Geschenke-Suchende, seit 2003 der erste Anbieter für Erlebnisgeschenke entstand, auf dem Markt finden. Das Angebot der Erlebnisgeschenke beinhaltet heute ein breites Spektrum an außergewöhnlichen Erlebnisgeschenken, das von Action bis hin zu Romantik viele verschiedene Zielgruppen anspricht.

Immer wieder auf Begeisterung bei Jung und Alt stoßen dabei Ballonfahrten im Schwabenland. Anders als bei einem normalen Rundflug, bietet eine Ballonfahrt ein ganz besonderes Flair. Dank einer 360 Grad Rundsicht können Mitfahrer das gesamte Areal unter sich betrachten und auch in weiter Ferne das eine oder andere Bekannte entdecken. Beim Ballonfahren ist der Weg das Ziel – nur vom Wind getrieben, geht es für Gäste einer Ballonfahrt auf eine sechzig- bis neunzigminütige unbekannte Reise. Dabei schweben sie lautlos über die malerische Landschaft, die unter ihnen zu Füßen liegt.

Ablauf einer Ballonfahrt im Schwabenland

Am vereinbarten Treffpunkt angelangt, können Mitreisende beim Aufrüsten des Heißluftballons mithelfen. Gemeinsam wird die riesige Hülle ausgebreitet und der Korb aufgestellt. Mit einem Gasbrenner wird die Luft im Inneren des Heißluftballons erhitzt, was dafür sorgt, dass die heiße Luft nach oben strömt und dem Ballon den nötigen Auftrieb verschafft. Langsam erhebt sich der Ballon in die Höhe. Wenn alle Gäste über den Rand des Weidenkorbs gestiegen sind und ihren Platz eingenommen haben, wird die Halteleine gelöst und der Heißluftballon schwebt langsam und majestätisch in den Himmel empor. Eine Ballonfahrt hat je nach Thermik eine Dauer von sechzig bis neunzig Minuten. Dabei legt der Heißluftballon im Durchschnitt eine Strecke von fünf bis dreißig Kilometern zurück. Mit einer Flughöhe von dreihundert bis dreitausend Metern erhalten die Mitfahrer einen unverbauten Blick auf das schöne Schwabenland. Wer interessiert an einer Mitfahrt im Ballon ist, der muss früh aufstehen oder abends einige Stunden einplanen, denn Ballonfahrten starten je nach Thermik früh morgens oder spät abends, wenn es nicht ganz so heiß ist. Ballonfahrten am Morgen und am Abend haben so für die Gäste den Mehrwert, dass diese einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang weit oben im Himmel darbieten – somit wird bei Ballonfahrten auch der Romantikfaktor bedient. Die übliche Saison für Ballonfahrten ist von März bis Oktober. Bei einigen Veranstaltern wird aber auch im Winter gestartet oder sogar eine Alpenüberquerung mit dem Heißluftballon angeboten. Teilnehmer einer Ballonfahrt müssen in der Lage sein, über den Weidenkorb zu klettern und mindestens 12 Jahre alt sein oder eine Größe von 1,35 Meter erreicht haben. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht. Während der Dauer der Fahrt wird der Heißluftballon vom Verfolgerteam am Boden begleitet. Immer mit Funk und GPS verbunden, folgt das Team über die Straßen der Route des Ballons um nach der Landung den Ballon und seine Mitfahrer wieder einzuladen und zum Startpunkt zurück zu transportieren. Um zu landen sucht der Pilot einen geeigneten Landeplatz. Dies kann eine Wiese oder auch ein Feld sein, das ausreichend groß genug ist, um den Ballon sanft und sicher zu Boden zu bringen. Ist der Korb sicher am Boden angelangt, wird der Parachute geöffnet und so kann die heiße Luft entweichen und die Hülle sinkt langsam zu Boden. Der Parachute ist eine runde Stoffscheibe, welche mit Zentrierleinen am Ballon aufgehangen ist. Die warme Luft drückt den Parachute während des Fahrens nach oben, was ein Abdichten der Hülle hervorruft. Die Parachute Leine ist in der Mitte befestigt, zieht der Pilot an der selbigen, kann warme Luft entweichen und der Ballon verliert an Höhe. Feuert der Pilot den Gasbrenner an, so steigt der Ballon wieder höher und der Parachute verschließt sich wieder. Im Anschluss einer Ballonfahrt ist es Tradition an einer Ballonfahrertaufe teilzunehmen. Diese Tradition stammt bereits aus den Zeiten König Ludwigs, der das Ballonfahren nur dem Adel vorbehalten hatte. Mit Sekt oder Champagner werden die Mitfahrer nach der Landung getauft und erhalten den Adelstitel, somit sind sie dann in den Adelsstand der Ballonfahrer aufgenommen. So wird das Ballonfahren im Schwabenland garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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31.08.2016, 11:01 Uhr
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