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Badezimmertrends, die bleiben

08.02.2017
  • Anne Brandner

Das Badezimmer ist heute Wellness-Bereich und Rückzugsort, Ort der Hygiene und Wohnbereich zugleich. Es bietet viel Raum für eigene Ideen und ist dabei vielseitiger denn je. Selbst ein kleines Badezimmer kann große Wirkung erzielen. Das Wohnbad ist ein Trend, der auch zukünftig nicht mehr aus dem Zuhause wegzudenken ist.

Wohlfühlen steht im Vordergrund

Immer öfter verweilen die Deutschen im Badezimmer, und das nicht nur für die tägliche Körperhygiene, sondern auch für das seelische Wohlbefinden. Wie eine Umfrage aus dem Jahr 2012 zeigt, sind den Deutschen beim Badezimmer Merkmale wie Wohlfühlen, Harmonie, Ruhe und Entspannung wichtig. Deshalb haben sich in den vergangenen Jahren überwiegend Design-Trends manifestiert, die Extra-Komfort und Wohnlichkeit bieten. Klickt man sich durch das Sortiment eines Sanitär-Shops, wird schnell deutlich, was damit gemeint ist: Ebenerdige Duschen, freistehende Badewannen, Badmöbel aus Holz und in filigranem Design stehen hoch im Kurs. Holz und andere Naturmaterialien sind die wichtigsten Elemente, um Wohnlichkeit zu schaffen. Sie finden sich in den Möbeln, aber auch im Fußboden und in Accessoires wie Seifenschalen und Vasen wieder. Sanfte Farben, vor allem creme- und erdfarbene Töne, bilden sanfte Kontraste zur weißen Badkeramik. Hinzu kommt viel Stoff in Form von Teppichen, Vorhängen und Handtüchern.

Wohn-Highlights

Badezimmertrends, die bleiben
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Große Bäder lassen wohnliche Highlights abseits der konventionellen Badmöbel zu. Das Wohnbad lässt sich außer mit Teppichen, Vorhängen und der üblichen Sanitär-Ausstattung beispielsweise mit Sesseln, Liegen, Sitzkissen und Tischen möblieren. Gepolsterte Sitzmöglichkeiten sehen dekorativ aus und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Darüber hinaus bieten sie mehr Komfort, denn beim Schminken oder Zähneputzen kann man sich gemütlich hinsetzen. Zudem lädt das Mobiliar auch abseits der alltäglichen Hygienemaßnahmen zum Verweilen ein, beispielsweise zum Lesen oder Musikhören. Damit wird das Bad zu einem echten zusätzlichen Wohnraum im Haus.

Mit individuellen Accessoires lassen sich Highlights setzen, die bis vor einigen Jahren kaum denkbar waren. Heutzutage finden Gegenstände wie Stehlampe, Bücherregal, Schrank, Leiter – also Einrichtungsgegenstände und Accessoires, die sonst ausschließlich in anderen Bereichen der Wohnung zu finden waren – Platz im Badezimmer. Der Kreativität für mehr Wohnlichkeit im Bad sind keine Grenzen gesetzt.

Smart und luxuriös

Auch Soundsysteme haben es bis ins Badezimmer geschafft. Ob kleines Taschenradio, Lautsprecher einer Multiroom-Anlage oder ganze Möbel mit integrierten Soundelementen – die Designer haben sich einiges einfallen lassen, um das Bad wohnlicher zu gestalten. Viele Hersteller haben ihre Boxen so konstruiert und verarbeitet, dass sie eine hohe Luftfeuchtigkeit vertragen. Die Boxen lassen sich daher problemlos im Badezimmer aufstellen. Manche Hersteller, darunter Villeroy & Boch, bieten konventionelle Badmöbel an, die mit einem Soundsystem ausgestattet sind. Eine besondere Stellung hat hierbei der Badspiegel. Smarte Multimedia-Spiegel können als Lampe und Soundanlage fungieren und sogar das Fernsehbild wiedergeben, Terminplaner oder E-Mails aufrufen und sich mit dem Internet verbinden.

Das sollte Ihr Wohnbad haben:

Ebenerdige Dusche: Eine ebenerdige oder bodengleiche Dusche ist komfortabel zu betreten, alters- und kindgerecht und leicht zu reinigen. Sie vermittelt das Gefühl, mehr Freiraum beim Duschen zu haben und ist gleichzeitig eine moderne, ästhetische Bereicherung des Badezimmers.

Freistehende Badewanne: Eine hohe ästhetische Wirkung hat auch eine freistehende Badewanne. Sie ist der Wellness-Mittelpunkt des Bads und in unterschiedlichen Formen und Konzepten erhältlich. Sie schafft ein besonderes Freiraum-Gefühl beim Baden und lässt sich überdies bequem reinigen.

Möbel wie Sessel/Stuhl/Tisch: Diese eigentlich fürs Wohn- oder Schlafzimmer konzipierten Möbel bringen Gemütlichkeit ins Bad und machen aus ihm einen zusätzlichen Wohnraum.

Individuelle Beleuchtung: Die Beleuchtung ist entscheidend für die Atmosphäre. Helles, warmes Licht wirkt harmonisch und ist gleichzeitig praktisch. Ein indirektes Beleuchtungssystem mit Dimm-Funktion eignet sich perfekt, um genau die Stimmung zu erzeugen, die man gerade haben möchte. Stehlampen sorgen ebenfalls für mehr Wohnlichkeit.

Accessoires: Im Badezimmer finden mittlerweile Möbel und Accessoires Platz, die früher ausschließlich in anderen Räumen zu finden waren: Tische, Bücherregale, Nachttischschränkchen, Bilderrahmen und Stoffkissen.

Smarte Multimedia-Ausstattung: Ob Musik, Fernsehen oder Internet – es gibt kaum etwas, dass sich heute nicht im Badezimmer realisieren lässt. Im Mittelpunkt des smarten Bades steht der Spiegel, der neben Bildern auch Sound via Bluetooth oder Wi-Fi wiedergeben kann.

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08.02.2017, 09:35 Uhr
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