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Kommentar

Außer Spesen nix gewesen

Ganz überraschend kommt das Aus für das Pumpspeicherwerk Atdorf nicht – Signalwirkung hat es dennoch.

12.10.2017
  • ROLAND MÜLLER

Das Milliardenprojekt sollte europaweit das größte seiner Art werden. Nun heißt es für die ENBW: Außer Spesen nichts gewesen. Das ist symptomatisch für die Speichertechnik, in die große Hoffnungen gesetzt wurden.

Sonne und Wind sind als Stromlieferanten launisch; Speicher wie die riesigen Pumpwerke galten daher noch vor kurzem als zentraler Baustein der Energiewende. Heute sind sich die Gelehrten da nicht mehr so sicher. Selbst bestehende Anlagen schreiben tiefrote Zahlen, weil sie am Markt nicht rentabel betrieben werden können. Dass die ENBW nach neun Jahren Planung nun den Stecker zieht, ist also durchaus verständlich. Die Umwelt-Auflagen in der sensiblen Natur des Schwarzwalds waren enorm, der Rückhalt in der Region gering – vor allem aber die wirtschaftlichen Aussichten ungewiss bis düster.

Das zeigt ein grundsätzliches Problem auf, das Zukunftsinvestitionen derzeit zur Lotterie macht: Niemand weiß, wie der Strommarkt in zehn Jahren funktionieren wird. Wenn die Atommeiler abschalten, Kohlekraft gedrosselt wird, die Stromtrassen stehen und Erneuerbare im Netz dominieren, ändern sich die Spielregeln am Markt komplett. Wer da jetzt Milliarden auf eine Karte setzt, kann genausogut ins Casino gehen.

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12.10.2017, 06:00 Uhr
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