Spieletipp: Quantum Break

Alles eine Frage der Zeit

Von SKLUG

Menschen träumen davon, die Zeit beeinflussen zu können. Paul Serene in Quantum Break (XBox One) hat dafür einen Weg gefunden.

Alles eine Frage der Zeit

Doch er braucht die Hilfe seines alten Freundes Jack Joyce. Dieser besucht ihn und sieht das Unglaubliche: Paul hat eine Zeitmaschine konstruiert. Jack muss nur einen Knopf drücken und schon reist der Erfinder in der Zeit zurück. Natürlich geht das nicht ohne Komplikationen. Paul ist plötzlich Chef eines dubiosen Konzerns. Und der will Jack ausschalten und die Öffentlichkeit manipulieren.

Von nun an wirds spannend für den Spieler, der hauptsächlich in der Haut von Jack das Ding wieder geradebiegen soll. Wie ein guter Film ist die Geschichte dabei in mehrere Akte eingeteilt. Und die muss der Gamer immer wieder durchspielen. Dabei gleicht die Vorgehensweise sich meist. Jeder neue Abschnitt beginnt dann mit einer Realfilm-Sequenz, die schon Kinoformat hat. Dabei werden Personen, Handlungen und Motive vorgestellt, geht die Geschichte wirklich in die Tiefe. Insofern ist "Quantum Break" fast schon interaktiver Spielfilm. Auch wenn die Grafik vielleicht nicht ganz mit den Zwischensequenzen mithalten kann, so ist die Gesamtqualität dennoch außerordentlich. Dazu präsentieren die Entwickler von Remedy eine erstaunlich logische Geschichte angesichts der Ausgangslage. Auch wenn die Entscheidungen zum Schluss jeden Aktes nicht so gravierende Ausmaße haben, so animieren sie jedoch dazu, das Game ein weiteres Mal in Angriff zu nehmen.

In Anbetracht des Gesamtproduktes gibt es also deutlich unangenehmere Dinge, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.


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04.06.2016 - 06:00 Uhr