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All Is Lost

All Is Lost

Abenteuer-Drama mit Robert Redford als Skipper, der allein auf hoher See ums Überleben kämpft.

Jetzt im Kino: Er trotzt der Urgewalt des Meeres - "All Is Lost" mit Robert Redford

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Jetzt im Kino: Er trotzt der Urgewalt des Meeres - "All Is Lost" mit Robert Redford --

02:22 min

USA

Regie: J.C. Chandor
Mit: Robert Redford

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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06.01.2014
  • Klaus-Peter Eichele

Woher er kommt, wohin er will, wer er überhaupt ist – all das ist in dem Film von J. D. Chandor, seinem zweiten nach „Der große Crash“, kein Thema. Sicher ist nur: „Unser Mann“, wie der von Robert Redford gespielte Protagonist im Abspann genannt wird, befindet sich auf dem offenen Meer, allein in einem kleinen Segelboot. Eines Morgens wird der Skipper unsanft aus dem Schlaf gerissen. Ein herrenlos auf dem Meer treibender Container hat ein Loch in die Bordwand gerissen. In der Kajüte steht ihm das Wasser bereits bis zur Hüfte, Elektrik und Funkgerät sind mausetot.

Doch der offenbar erfahrene Segler gerät nicht in Panik. Routiniert flickt er notdürftig das Leck, pumpt mit Muskelkraft das Wasser aus dem Rumpf – bis ein gewaltiger Sturm all diese Bemühungen wieder zunichtemacht. So bleibt dem Helden keine andere Wahl, als ins Rettungs-Schlauchboot überzuwechseln und sich bei nun wieder sengender Sonne der Gunst oder Ungunst der Strömung anzuvertrauen.

Nach „127 Hours“ und „Gravity“ ist „All Is Lost“ ein weiteres Glanzstück der minimalistischen Dramatik. Dabei macht es der Regisseur dem Publikum zunächst nicht leicht. Es gibt keinen inneren Monolog, keine Rückblenden aufs zivile Leben des Schiffbrüchigen, die helfen würden, die Beziehung zwischen ihm und den Zuschauern zu intensivieren. Letzten Endes sorgt aber gerade diese Beschränkung aufs Elementare dafür, dass der Film übers individuelle Drama hinaus als Parabel über den Kampf zwischen Mensch und übermächtiger Naturgewalt funktioniert.

Dass man davon auch emotional mitgerissen wird, ist vor allem das Verdienst von Robert Redford. Allein mit Mimik und Körpersprache macht der 77-jährige Hollywood-Veteran die wechselnde Gemütsverfassung eines todesnahen Menschen – vom trotzigen Durchhalte- bis zum allmählich verlöschenden Überlebenswillen – intensiv spürbar. Chandor flankiert diese schauspielerische Tour de Force mit (symbol-)starken Regie-Einfällen: Am eindringlichsten, wenn ein zum Greifen naher Mega-Frachter wie ein Geisterschiff achtlos an dem Verdurstenden vorüberzieht.

Fast ohne Worte entfaltet dieser Schiffbruch eine gewaltige dramatische Wucht.

Spielplan

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06.01.2014, 12:00 Uhr | geändert: 26.02.2014, 12:00 Uhr

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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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