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Importe

Ärger um E-Bikes aus China

Europas Fahrradhersteller fordern rückwirkende Schutzzölle, um die Konkurrenz in Schach zu halten.

04.10.2017
  • DPA

Brüssel. Europas Fahrradhersteller wollen mit einer Beschwerde bei der EU den Import billiger E-Bikes aus China bremsen. Hochsubventionierte chinesische Modelle würden illegal massenweise in Europa zu Preisen unterhalb der Produktionskosten auf den Markt geworfen, kritisierte der Herstellerverband EBMA in Brüssel. Die EU-Kommission müsse einschreiten und auch rückwirkend Schutzzölle erheben. Die Brüsseler Behörde sagte eine Prüfung zu.

Fahrräder mit einem kleinen Elektromotor erleben einen Boom. In Europa wurden 2016 nach Angaben des Verbands gut 1 Mio. Stück produziert, 13 Prozent mehr als im Jahr davor. Die chinesischen Importe wuchsen noch schneller: 2016 legten sie um 40 Prozent auf 430 000 zu und könnten nach Schätzungen des Verbands dieses Jahr bei 800 000 liegen. Die chinesischen Räder kosten den Angaben zufolge nur die Hälfte oder noch weniger.

Die niedrigen Preise kämen durch unfaire Subventionen zustande, vermutet der Verband. Die chinesischen Hersteller setzten auf Überproduktion. Die europäischen Hersteller hätten die Technologie erfunden und entwickelt. Die chinesischen Räder nähmen der europäischen Branche mit ihren 90 000 direkt oder indirekt Beschäftigten Marktanteile weg und würden „die europäische Produktion binnen weniger Jahre vernichten, wenn nicht Schutzmaßnahmen durch die EU eingeführt werden“. dpa

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04.10.2017, 06:00 Uhr
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