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Ältere Diesel wie „Klötze am Bein“

Kfz-Innung beklagt Einbruch auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Vom Dieselgipfel ist sie enttäuscht.

30.11.2017
  • DL/DPA

Stuttgart. Ältere Diesel-Fahrzeuge entwickeln sich in der Region Stuttgart immer mehr zum Ladenhüter. „Gefragt sind nur noch Euro-6-Modelle, alle anderen hängen unseren Betrieben wie Klötze am Bein“, sagt der Kreisvorsitzende der regionalen Kfz-Innung, Roger Schäufele. Andere stiegen gleich auf Benziner um, ergänzt Obermeister Torsten Treiber. Vom Dieselgipfel in Berlin zeigt sich die Innung enttäuscht: Millionen für Elektrobusse nützten gar nichts, das Geld solle man lieber in ein staatliches Nachrüstprogramm stecken.

Der schwächelnde Gebrauchtwagenmarkt mildert daher auch die Freude über die aus Sicht der Innung guten Zulassungszahlen bei Neuwagen: Demnach marschiert die Region in diesem Jahr mit 144 330 Autos auf einen Zulassungsrekord zu. In den ersten zehn Monaten des Jahres seien 2,7 Prozent mehr Pkw zugelassen worden als im Vergleichszeitraum 2016. Wobei der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen immer noch verschwindend gering ist: Von 4728 neu zugelassenen Wagen waren im Oktober nur 72 E-Autos.

Das dürfte auch an den teils gesalzenen Preisen liegen. Ein Thema, das auch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) auf den Nägeln brennt. Bei einem Klimaschutzkongress am Mittwoch mit rund 250 Kommunalvertretern beklagte er mangelnde Angebote deutscher Autobauer bei E-Autos. Die Städte könnten sie kaum aus deutscher Produktion kaufen. Er könne aber nicht mehr warten, bis die deutschen Hersteller Fahrzeuge zu bezahlbaren Preisen anböten. Stuttgart sei bei einem französischen Hersteller gelandet, um den eigenen Bedarf an E-Fahrzeugen zu decken. In Stuttgart ist der Verkehr einer der großen Verursacher des klimaschädlichen Kohlendioxids. dl/dpa

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30.11.2017, 06:00 Uhr
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