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96 Hours

Rasanter Actionkrimi um einen ehemaligen CIA-Mann, der seine Tochter aus den Fängen von Mädchenhändlern befreien will.

Rasanter Actionkrimi um einen ehemaligen CIA-Mann, der seine Tochter aus den Fängen von Mädchenhändlern befreien will.

96 Hours

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© null 01:48 min

TAKEN
Frankreich

Regie: Pierre Morel
Mit: Liam Neeson, Maggie Grace, Leland Orser, Jon Gries

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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23.11.2015
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Folter und Selbstjustiz sind selbstverständlich ganz abscheuliche Dinge, aber was wäre das Kino ohne sie? Irgendwo muss der Mensch doch seine Wut auf das von keiner Instanz geahndete Unrecht dieser Welt abladen dürfen. So gibt es im Saal schon mal Szenenapplaus, wenn rechts und links von Bryan Mills (Liam Neeson) albanische Mädchenhändler samt ihren Handlangern und stinkreichen Kunden röchelnd niedersinken.

Kurz zuvor war Bryans Teenie-Tochter am Pariser Flughafen gekidnappt worden; es bleiben 96 Stunden, ehe sie auf Nimmerwiedersehen in irgendeinen Harem verschoben wird. Da die Polizei offenbar selbst mit drin hängt, muss ihr alter Herr, der einst bei der CIA das Totmacher-Handwerk gelernt hat, die Sache in die eigenen Hände nehmen.

Zugegeben: der Papa-sieht-rot-Plot hätte leicht ins Unappetitliche kippen können, wenn einem Michael Douglas oder gar einem Mel Gibson der Schaum vor den Mund getreten wäre. Mit Liam Neeson tat Produzent Luc Besson in diesem rein französisch finanzierten Actionkrimi (Regie: Pierre Morel) dagegen einen Glücksgriff. Der Ex-„Schindler“ – schon rein äußerlich das Gegenteil eines durchgeknallten Knochenbrechers – hält jede ideologische Note von seinem Feldzug wider das Böse fern. Dass er im Privatleben ständig von seiner Ex-Frau gepiesackt wird, sorgt für zusätzliche Sympathiepunkte.

Und nebenbei hat der Kerl auch Humor: Selbst wenn er gerade einen der Schurken an der Steckdose weich kocht, bleibt noch genug Zeit für ein Augenzwinkern ins Publikum: Ist doch alles bloß Kino, Leute!

Spielplan

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 21.07.2009, 12:00 Uhr

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31.03.2009

12:00 Uhr

t. Maile schrieb:

Stark - Spannend und Action ohne Macho Rambo Tour



20.02.2009

12:00 Uhr

teasy30 schrieb:

ein nobrainer bei dem man auch ein bisschen mitdenken darf ... gar nicht soo schlecht



 
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Ein eigenwilliger Film mit der herausragend spielenden Isabelle Huppert. Die Rolle scheint ihr auf den Leib geschrieben. Der Film bricht so ziemlich jedes Tabu, das man zum Thema "Vergewaltigung" hat. Schade finde ich allerdings, dass in der Kritik von Frau Steuernagel praktisch der ganze Film nacherzählt wird (ich habe ihn Gott sei Dank vor dem Lesen gesehen). So wird viel Spannung für die Zuschauer genommen. Trotzdem ist der Film mehr als sehenswert.
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