Rottenburg. Volleyball-Erstligist Moerser SC ist rechtzeitig vor dem Spiel bei EnBW TV Rottenburg am Sonntag (17 Uhr, Paul-Horn-Arena Tübingen) in Hochform gekommen.
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Nach einem (Fehl)-Start mit Niederlagen zu Hause gegen CV Mitteldeutschland und in Haching haben die Moerser drei Siege in Serie in Königs Wusterhausen sowie zu Hause gegen Bühl und zuletzt Düren eingefahren. Damit arbeitete sich die Mannschaft auf Platz vier vor. Nach langer Durststrecke will das einstige deutsche Spitzenteam (Meister 1992, Pokalsieger 1991 und 1993, CEV-Europapokal-Sieger 1990) nun wieder oben angreifen – und da sind die Adler, wie sich die Moerser nennen, derzeit auf Kurs.
Abfahrt: Außenangreifer Diego Ferreira Guardiano verlässt die Rottenburger Volleyballer morgen nach dem Spiel gegen den Moeser SC. Archivbild: Ulmer
Rottenburgs Manager Jörg Papenheim will denn auch nichts von einem richtungsweisenden Spiel für seine Mannschaft hören: „Mit den Moerser Möglichkeiten können wir uns eigentlich nicht messen, wir sind sicherlich der Underdog.“ Was aber nicht heißen soll, dass der TVR nicht um seine Chance gegen den Moerser SC kämpfen will. Zumal sich das Team, bei dem sich der Brasilianer Diego Ferreira Guardiano nach Ablauf seines Vertrags von den Rottenburgern verabschiedet, nach der Heimniederlage im Pokal gegen den VC Gotha am vergangenen Mittwoch rehabilitieren will.
Für das vierte Bundesligaheimspiel in dieser Saison haben die Verantwortlichen alle Schüler und Lehrer des Rottenburger Eugen-Bolz-Gymnasiums, das als Keimzelle des Rottenburger Volleyballs gilt und Partnerschule des TVR ist, eingeladen. Manager Papenheim hätte nun absolut nichts dagegen, wenn sich die Mannschaft durch einen Sieg am Sonntag für weitere Besuche empfehlen würde.dem
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