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Volleyball-Bundesliga: Niederlage gegen Königs Wusterhausen

TV Rottenburg hat mit 2:3 das Nachsehen

Der Volleyball-Bundesligist EnBW TV Rottenburg hat am Samstagabend sein Bundesligaspiel gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen in der heimischen Paul-Horn-Arena nach über zwei Stunden und einem dramatischen Spiel vor rund 2.000 Zuschauern knapp mit 2:3 (16:25; 25:22; 19:25; 25:19; 13:15) verloren. Der TVR haderte mit sich, aber auch mit der einen und anderen Schiedsrichterentscheidung.

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Die Playoffs noch zu schaffen, war von vornherein eine verdammt schwierige Aufgabe. Die Rottenburger hätten den Sieg dringend, ja ganz dringend gebraucht, um noch um die Meisterschaft mitspielen zu können. Absteigen können sie nicht, diesen Platz haben die Bottroper ziemlich sicher.

Glück für den TVR am Samstagabend, dass die Netzhoppers auf einen gesperrten und einen verletzten Außenangreifer verzichten und die Mannschaft umstellen mussten.

Ja, und dann der Heimvorteil: Der Rottenburger Hexenkessel ist berühmt und berüchtigt in der Liga. So hatten die Brandenburger doch gehörigen Respekt vor der Partie und reisten mit einem garantiert kleinen Magengrummeln an.

Im Vorteil waren zunächst die Domstädter. Sie begannen engagiert. Mit 7:6 lagen sie im ersten Satz vorn, wurden dann aber unkonzentriert und mussten die Fast-Berliner ziehen lassen. Endstand: 16:25.

Im zweiten Satz lief es wesentlich besser für den TVR. Da gab er die Führung von Beginn an nicht mehr aus der Hand und siegte knapp, aber hoch verdient mit 25:22.

Die Pausen-Ansprache von TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger hatte anscheinend wenig gefruchtet. Keine Chance für die Rottenburger. Sie verloren den dritten Satz mit 19:25.

Artikelbild: TV Rottenburg hat mit 2:3 das Nachsehen Dirk Mehlberg am Netz. Der TVR gab sich erst im fünften Satz geschlagen. Metz

Spannend dann der vierte Satz. Der TVR wusste, was auf dem Spiel stand, mühte sich und lag bis zur Hälfte des Satzes stets mit mindestens einem Punkt in Führung. Denn die Netzhoppers wollten sich partout nicht geschlagen geben. Dann aber konnten sich die Rottenburger mit konzentriertem und druckvollem Spiel absetzen und siegten schließlich mit 25:19.

Im fünften und letzten Satz ahnten die Fans am Beginn schon einen herben Einbruch, denn  der TVR lag mit 2:5 und 3:6 zurück. Doch plötzlich stand es 7:6 und 8:7 für die Domstädter. Das Wechselbad der Gefühle stellte sich jedoch bald ein. Nach dem 8:8 ging der Tabellensechste aus Brandenburg mit 12:9 in Führung. Kurz darauf aber glich der TVR zum 13:13 aus und wahrte alle Chancen.

Die Anspannung bei den Fans war zum Zerreißen. Die Halle war ein wahrer Hexenkessel - allein, es nutzte nichts: Nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung gab es Matchball für die Gäste, die Rottenburger verloren den fünften Satz mit 13:15.

28.01.2012 - 22:10 Uhr | geändert: 29.01.2012 - 15:18 Uhr

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