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Letzte Chance für Rottenburg

Gegen Königs Wusterhausen muss ein Sieg her

Noch steht die Diagnose aus, doch Thomas Ranner wird bei Volleyball-Erstligist EnBW TV Rottenburg wegen seiner Knieverletzung wahrscheinlich am Samstag (20 Uhr) im Heimspiel gegen Königs Wusterhausen ausfallen.

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Thomas de Marco
Zuletzt ist es für Rottenburgs Mittelblocker Thomas Ranner gut gelaufen, doch jetzt droht im wegen ... Zuletzt ist es für Rottenburgs Mittelblocker Thomas Ranner gut gelaufen, doch jetzt droht im wegen einer Knieverletzung eine längere Pause.Archivbild: Metz

Rottenburg. Mittelblocker Ranner macht sich nichts vor: „Für Samstag sieht es schlecht aus“, sagt er, nachdem er am Mittwoch beim 0:3 in Friedrichshafen im ersten Satz wegen einer Knieverletzung ausgeschieden war. „Dadurch hat sich die Ausgangslage für uns gegen Königs Wusterhausen zwar verschlechtert, aber nicht entscheidend“, sagt Manager Jörg Papenheim. Denn die beiden Diagonalangreifer Yassir Sliti und Markus Pielmeier haben früher Mittelblocker gespielt. Deshalb muss der TVR keinen aus der zweiten Mannschaft für diese Position in die Erste Liga hochholen.

Für Papenheim ist klar, dass die Rottenburger am Samstag gegen Königs Wusterhausen gewinnen müssen, um überhaupt noch eine Chance auf die Playoff-Runde um die Meisterschaft zu haben. Ranner schätzt die Aussichten allerdings eher skeptisch ein: „Ich bin froh, wenn wir die Kurve aus dem Tief noch einmal kriegen in dieser Saison. Aber die Playoffs noch zu schaffen, ist eine schwere bis fast unlösbare Aufgabe, wir können ja alle rechnen.“ Bei fünf ausstehenden Spielen hat der TVR schon vier Punkte Rückstand auf den letzten Playoff-Platz und müsste zudem noch Düren überholen, das derzeit jedoch im Aufwind ist. „Aber wir geben nicht auf“, verspricht Ranner.

Es droht den Rottenburgern also eine kurze Saison. Denn anders als in den vergangenen Jahren wird keine Abstiegsrunde ausgetragen, nur der Tabellenletzte muss runter. Dieser Platz scheint an die noch sieglosen Bottroper bereits vergeben.

„Es wäre schade, wenn wir die Playoffs nicht erreichen“, sagt Papenheim, dann hätten wir erstmals in den vergangenen Jahren unser Ziel verfehlt.“ Seit der Rückkehr in die Erste Liga 2008 haben die Rottenburger drei Mal in Folge die Meisterrunde der besten acht Teams erreicht. Um diese Serie fortsetzen zu können, muss der TVR am Samstag gegen Königs Wusterhausen gewinnen.

Drei Kinderhilfsvereine stellen sich vor
Beim Heimspiel gegen Königs Wusterhausen bietet der TV Rottenburg drei Vereinen, die sich für Kinder engagieren, eine Plattform zur Präsentation. Zum einen stellt sich der Kinderhospizdienst „Boje“ aus Tübingen vor, der Familien von Kindern, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden, begleitet. Außerdem kommt der Verein „Clowns im Dienst“, der regelmäßig die Kinderkliniken in Tübingen und Reutlingen besucht, mit zwei Clowns zum Spiel. Die Ehrung der wertvollsten Spieler wird der Verein „Star Care“, der kranken und hilfsbedürftigen Kindern in der Region hilft, vornehmen. Da sich dieser Verein vor allem um Kinder mit Handicap kümmert, bekommen alle Kinder und Jugendliche mit Behinderung freien Eintritt zum Spiel.


27.01.2012 - 08:30 Uhr | geändert: 27.01.2012 - 08:38 Uhr

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