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Traum von Medaille

Wasserball: Coup auch gegen Italien im Visier

Den Europameister haben sie schon versenkt, jetzt wartet der Weltmeister: Bei der EM in Eindhoven wollen die deutschen Wasserballer ihren Ruf als Favoritenschreck bestätigen und Kurs auf die erste Medaille seit 17 Jahren nehmen. "Wenn wir auch noch gegen Italien gewinnen, wird es langsam unheimlich", sagt Bundestrainer Hagen Stamm vor dem Viertelfinale heute (18 Uhr) gegen den dreimaligen Welt- und Europameister.

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SID

Eindhoven Noch ein Coup wie beim sensationellen 10:9 gegen Titelverteidiger Kroatien, der daraufhin die Medaillenrunde verpasste, ist gegen die Italiener nicht unrealistisch. "Wir wissen, dass wir sie schlagen können", betont Stamm und verweist auf die EM-Vorbereitung: Beim Turnier in Ungarn besiegte sein Team den dreimaligen Olympiasieger mit 9:8: "Es ist nicht ewig her - wie bei einem alten Mann, der über seine Jugendlieben erzählt."

Platz sechs haben die deutschen Wasserballer, die zuletzt 1995 EM-Bronze gewannen, in Eindhoven nach dem mühsamen 10:9 zum Vorrundenabschluss gegen Rumänien bereits sicher - und damit auch die Teilnahme am Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele. In Edmonton/Kanada (1. bis 8. April) müssen sie im Zwölfer-Feld unter die ersten Vier kommen, um ihrem Trainer zum Ende der zwölfjährigen Dienstzeit den Traum von der Reise nach London zu verwirklichen.

Mit dem Einzug in die Runde der besten Sechs hat der scheidende Bundestrainer seinem Nachfolger Planungssicherheit geschaffen. Die DSV-Auswahl ist nicht nur für die WM 2013 in Barcelona, sondern auch für die nächste EM 2014 in Budapest direkt qualifiziert.

25.01.2012 - 08:30 Uhr

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