31.12.2012 Drucken Empfehlen
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Sport

Tour de Ski: Denise Herrmann sorgt für Staunen

Überraschung bei der Tour de Ski der Langläufer: Nach zwei Etappen liegt die Oberwiesenthalerin Denise Herrmann auf dem vierten Platz.

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DPA

Oberhof Denise Herrmann überrascht zum Ende des Langlaufjahres 2012 die gesamte Weltelite. Die Oberwiesenthalerin liegt nach zwei Etappen der Tour de Ski auf Platz vier, nachdem sie diesen Rang sowohl beim Prolog im freien Stil als auch im 9-Kilometer-Verfolgungsrennen in der klassischen Technik in Oberhof erlaufen hatte. Im Gesamtklassement strebt die Polin Justyna Kowalczyk ihren vierten Sieg in Serie an. Sie gewann gestern und führt nun bereits mit 46 Sekunden Vorsprung vor der Norwegerin Therese Johaug.

Artikelbild: Tour de Ski: Denise Herrmann sorgt für Staunen Schussfahrt auf Langlaufskiern: Denise Herrmann (Oberwiesenthal). Foto: dpa

Ein erstes Ausrufezeichen setzten gestern dann über 15 Kilometer auch die DSV-Männer. Der Oberwiesenthaler Andy Kühne überraschte als Elfter, Jens Filbrich aus Frankenhain belegte Platz 13. Er hatte das Rennen nach einem schlechten Prolog von Rang 47 aus aufgenommen. Als Tour-Spitzenreiter geht der Russe Maxim Wylegschanin ins neue Jahr, in dem an Neujahr ein Sprint im schweizerischen Münstertal auf dem Programm steht. Vor dem Start zum Verfolgungsrennen musste ein zweiter Deutscher wegen Magen-Darm-Grippe passen: Axel Teichmann (Bad Lobenstein). Tim Tscharnke (Biberau) hat am Samstag dieses Schicksal ereilt.

Denise Herrmann musste sich kneifen, um zu begreifen, was gerade passiert war. Innerhalb von vier Weltcup-Rennen schaffte sie zum dritten Mal Rang vier. "Als die Gruppe immer kleiner wurde, bin ich etwas nervös geworden. Ich habe mir dann vorgestellt, dass ich um Platz 20 und nicht ums Podest laufe", meinte die Sächsin. Traurig über Rang vier war sie nicht. "Es ist absoluter Wahnsinn. Ich konnte locker mitlaufen, hatte weder am Anstieg noch in der Abfahrt irgendwelche Probleme", meinte die Aufsteigerin des Jahres. Am Neujahrstag im Münstertal kann sie sogar unter die "Top 3" vorstoßen. Der Sprint ist ihre Lieblingsdisziplin. "Ich freue mich darauf, erzwingen kann ich es nicht", sagte die 24-Jährige.

31.12.2012 - 08:30 Uhr

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