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Sport

Schauspielerei ausnahmsweise mal erlaubt

Joachim Löw hat das EM-Jahr angepfiffen. Vier Monate vor dem Beginn der Titelmission in Polen und der Ukraine dürfen 23 heiße Kandidaten für das Turnier im Sommer schon einmal zwei Tage lang EM-Luft schnuppern.

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DPA

München In TV-Spots und Fotoaufnahmen für die Euro müssen die Nationalspieler dabei ausnahmsweise nicht als Fußballer glänzen, sondern als Schauspieler und Fotomodels.

Bis heute Nachmittag werden vier Fernsehspots gedreht. Dazu kommen sieben Foto-Shootings für diverse DFB-Partner. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff verriet, dass er teilweise in die Drehbücher der Spots "eingreifen" musste, "weil viele uns schon als Europameister sehen. Jubelposen kommen vor, aber wir wollen nicht den Eindruck erwecken, zu siegessicher zu sein."

Bundestrainer Joachim Löw kann die Zusammenkunft als erste Einstimmung auf ein Jahr nutzen, das er mit dem ersten Titelgewinn seit dem EM-Triumph 1996 krönen möchte. Dabei gab es jedoch auch schlechte Nachrichten. Nach dem Dortmunder Mario Götze (Schambeinverletzung) wird auch der verletzte Lukas Podolski am 29. Februar beim Test gegen Frankreich in Bremen ausfallen. Mesut Özil reiste aus Spanien an, obwohl er am Samstagabend in der spanischen Liga beim 3:1-Sieg von Real Madrid gegen Real Saragossa einen schmerzhaften Schlag in den Rücken erhalten hatte.

30.01.2012 - 08:30 Uhr

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