31.01.2012 Drucken Empfehlen
[X]
 per eMail empfehlen


   

Sport

"Moral" als letzter Strohhalm des SC Freiburg

Der Preis der Verjüngungskur beim SC Freiburg könnte der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga sein. Die Unerfahrenheit des Teams war der Hauptgrund für das 1:3 (0:3) beim FSV Mainz 05.

Anzeige


SID

Mainz/Freiburg Die Niederlage, der Schiedsrichter und die prekäre Lage im Abstiegskampf haben Klubchef Fritz Keller schwer zugesetzt. Er reagierte mit Durchhalteparolen: "Alles ist sehr eng, alles ist noch möglich. Die Truppe hat Moral, das hat sie gezeigt." Moral war allerdings fast alles, was die Breisgauer vor 30 950 Zuschauern zu bieten hatten. Schließlich war die Partie bei den Mainzern, die nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg selbst in den Abstiegskampf geraten waren, bereits nach rund einer Viertelstunde verloren.

Die Tore von Eric-Maxim Choupo-Moting (3./17.) und Eugen Polanski (6., Foulelfmeter) sowie die Rote Karte für Neuzugang Fallou Diagne (5.) hatten die Pleite beim Auswärtsdebüt des neuen Trainers Christian Streich früh besiegelt. Der erste Bundesliga-Treffer von Pavel Krmas (68.) war nur noch Ergebniskosmetik. Vor allem der von Referee Markus Schmidt (Stuttgart) ausgesprochene Platzverweis brachte Keller noch weit nach Schlusspfiff auf die Palme. "Fallou hat beteuert, dass er seinen Gegenspieler nicht berührt hat. Die Entscheidung war spielentscheidend", kommentierte Keller die umstrittene Notbremse an FSV-Stürmer Adam Szalai. Der sprach von einem "klaren Foul".

31.01.2012 - 08:30 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln (hier klicken)

Anzeige

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion