Nach vier Niederlagen in Folge ist das Nervenkostüm beim VfB Stuttgart angegriffen. Vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen morgen (15.30 Uhr) musste Trainer Bruno Labbadia eingestehen, dass seine Mannschaft "momentan nicht vor Selbstvertrauen" strotze.
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SID/DPA/EB
Stuttgart Derzeit fehle den Spielern die Konzentration, was auf das fehlende Selbstbewusstsein zurückzuführen sei. Zudem brauche man zwei, drei freie Spieler, die bei Fehlern die Initiative ergreifen und die Fehler wettmachen könnten. Umso wichtiger sei ein baldiges Erfolgserlebnis. "Das wird uns aber nicht zufliegen", sagte der Coach. Die Stuttgarter liegen zwar auf Rang zehn, haben aber nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Mängel hat Labbadia in allen Bereichen erkannt. "Defensiv wie offensiv fehlt uns Entschlossenheit", sagte er. Sein Team müsse zu den Stärken wie "Kompaktheit und Umschaltverhalten" zurückfinden. Mit Kritik an seiner Person setzt er sich vorgeblich nicht auseinander. "Für mich ist das kein Thema.
Ich weiß, wie wir arbeiten, mehr gibt es dazu nicht zu sagen", betonte Labbadia, der auf Timo Gebhart (Probleme mit der Bauchmuskulatur), Matthieu Delpierre (Rote Karte nach einem Einsatz in der 3. Liga) und die Afrika-Cup-Teilnehmer Arthur Boka, Ibrahima Traoré, und Mamadou Bah verzichten muss. Offen ist der Einsatz von Stefano Celozzi, der einen "dicken Zeh" hat.