HSV-Trainer Fink gegen den Ex-Klub - Freiburgs Coach Streich baut sein Team um
Im Vierkampf um die Meisterschaft will Bayern München die Tabellenspitze beim Hamburger SV erfolgreich verteidigen. Auf den Platz können es die Bayern diesmal nicht schieben.
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DPA/SID
Hamburg/Freiburg Weder Kosten noch Mühen hat der HSV gescheut, um für das heutige Abendspiel (18.30 Uhr) Top-Bedingungen zu schaffen: Ein neuer Rasen wurde ausgelegt. Nicht, dass die Bayern sich wieder beschweren - wie zuletzt in Mönchengladbach. Nach dem 1:3 zum Rückrundenstart hatte sich Bastian Schweinsteiger über den holprigen Untergrund beklagt. HSV-Coach Thorsten Fink trägt seit seiner Bayern-Zeit das Sieger-Gen in sich. Das 1:5 vor zwei Wochen gegen Dortmund schmerzt noch immer. Das soll sich gegen Finks Ex-Klub nicht wiederholen.
Nach dem erneuten Verletzungspech von Jan Moravek avanciert Last-Minute-Neuzugang Ja-Cheol Koo zum Hoffnungsträger des FC Augsburg fürs Auswärtsspiel heute, 15.30 Uhr, bei 1899 Hoffenheim. Der vielseitig einsetzbare Nationalspieler aus Südkorea soll dem Vorletzten mehr Torgefahr verleihen. Der bei Schalke 04 ausgeliehene Moravek fällt mit einem Faserriss im rechten Oberschenkel mehrere Wochen aus.
Der Freiburger Trainer Christian Streich hat derweil vorm morgigen Heimspiel des Bundesliga-Schlusslichts gegen den Tabellenfünften SV Werder Bremen Änderungen in der Startelf angekündigt. "Wir werden personell mit einer anderen Mannschaft antreten als zuletzt in Mainz", sagte Streich - ohne allerdings Namen zu nennen.