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VfB Stuttgart will Ibisevic, Hopp aber auch

Gerangel um wechselwilligen Bundesliga-Stürmer von Hoffenheim

Dietmar Hopp will Hoffenheims Vedad Ibisevic nicht zu Bundesliga-Konkurrent Stuttgart ziehen lassen. Derweil gibts in Leverkusen Unruhe.

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DPA/SID
Artikelbild: Gerangel um wechselwilligen Bundesliga-Stürmer von Hoffenheim Vedad Ibisevic soll zum VfB Stuttgart wechseln. 1899-Mäzen Dietmar Hopp will das verhindern. Foto: dpa

Frankfurt/Leverkusen Kaum wurde gestern bekannt, dass Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kurz vor einer Einigung mit Hoffenheims wechselwilligem Stürmer Vedad Ibisevic steht, kam auch schon die Reaktion von Dietmar Hopp, Mäzen der Nordbadener: "Ich bin dagegen, dass Ibisevic wechselt", sagte der Milliardär gestern der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung. "Das Risiko ist zu hoch. Wir brauchen ihn für die Rückrunde."

Zuvor hatte 1899-Manager Ernst Tanner Gespräche zwischen Ibisevic und dem VfB bestätigt. Derweil ist Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg - ebenfalls von den Stuttgartern umworben - bei Hoffenheim als möglicher Ibisevic-Nachfolger im Gespräch.

Der VfB hatte schon länger ein Interesse an Ibisevic eingeräumt. Eigentlich galt er den Stuttgartern aufgrund seines laufenden Vertrags in Hoffenheim aber als zu teuer. Doch da die Schwaben mit Wolfsburg noch immer keine Einigung über einen Wechsel des kroatischen Stürmers Lakic erzielen konnten, schaut sich Sportdirektor Fredi Bobic wieder anderweitig um. Der VfB-Manager gab an, mit beiden Spielern Gespräche geführt zu haben.

Ganz andere Sorgen plagen dagegen Bayer Leverkusen. Trotz des 3:2-Erfolgs am Sonntag gegen Mainz 05 hat die Werkself weiter Sympathien bei den Fans verspielt. "Wir arbeiten an der Serie von zehn 3:0- oder 4:0-Siegen. Und schaffen wir das, wird es auch für uns Applaus geben", reagierte Bayer-Chefcoach Robin Dutt auf die gellenden Pfiffe nach dem Ach- und Krach-Sieg mit Galgenhumor. Die Unmutsbekundungen des eigenen Anhangs galten ihm im Besonderen sowie der Werkself, die als einstiger Branchenführer in attraktiver Fußball-Kunst unter Dutt meist nur Magerkost bietet.

Zumal es immer wieder Aufreger gibt wie bei der Auswechslung von Michael Ballack (60.). Die Fans pfiffen dafür den weiter ungeliebten Dutt aus, der 35 Jahre alte Altstar stampfte ohne Handschlag mit dem Coach angefressen zur Bank. Später berichtete Dutt, es habe in der Kabine ein "Shakehand" mit Ballack gegeben: "Es ist alles okay." Der Ex-Nationalspieler hingegen verließ wortlos die BayArena.

24.01.2012 - 08:30 Uhr

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