Horst Eckel ist einer von drei WM-Helden von 1954, die heute noch leben. Heute feiert er im Fritz-Walter-Stadion seinen 80. Geburtstag.
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DPA
Horst Eckel gehörte 1954 zu den "Helden von Bern". Foto: Horstmüller
Kaiserslautern Beim "Wunder von Bern" war Horst Eckel mit 22 Jahren der Jüngste, der historische WM-Triumph begleitet sein Leben bis heute. Heute feiert der Fußball-Held des 1. FC Kaiserslautern seinen 80. Geburtstag. Von der legendären deutschen Mannschaft, die am 4. Juli 1954 im WM-Finale Ungarn mit 3:2 bezwang, leben neben Eckel nur noch sein Vereinskamerad Ottmar Walter und Hans Schäfer vom 1. FC Köln.
Mit zunehmendem Alter hat sich Eckels Status geändert. "Früher bin ich als Jüngster hinter den anderen hergelaufen und war im Kader eher ein Mitläufer. Heute bin ich der einzige noch Aktive, und da kommt jetzt viel Verantwortung auf mich zu." Mit einer Gala im Fritz-Walter-Stadion würdigt der FCK Eckel heute. Ottmar Walter und Hans Schäfer können dem Jubilar aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich gratulieren.
Wegen seiner - auch jetzt noch - schlanken Gestalt, enormen Schnelligkeit und großen Ausdauer nannte man Eckel einst "Windhund". Das Attribut "Held von Bern" aber lehnt er ab. "Das ist total übertrieben - ich bin doch ein ganz normaler Mensch geblieben", grummelt er dann eher verlegen.
Wo er 1932 geboren wurde, da lebt Horst Eckel mit seiner Frau Hannelore noch heute - im westpfälzischen Vogelbach. Als Nachfolger des 2002 verstorbenen WM-Kapitäns Fritz Walter, ist er seit 1997 Botschafter der Sepp-Herberger-Stiftung.