Erst kassierte Felix Neureuther sein nächstes Torlauf-Aus. Im Finale erwischte es dann auch den furios fahrenden Fritz Dopfer.
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DPA
Schladming Nach Rang drei im ersten Durchgang schied der für den SC Garmisch startende Skirennfahrer gestern Abend beim Flutlicht-Slalom von Schladming mit dem Kurs auf die Bestzeit aus. Enttäuscht blickte der 24-Jährige den Hang hinauf, sein erster Weltcup-Sieg war durchaus möglich.
Schnellster war im WM-Ort des nächsten Jahres der Österreicher Marcel Hirscher, der beim Torlauf-Fest in seiner Heimat seinen sechsten Sieg in diesem Winter feierte. Auf der Planai verwies er den Italiener Stefano Gross und Mario Matt aus Österreich auf die Plätze.
"Absolut fantastisch" hatte Dopfer den ersten Durchgang vor 45 000 Ski- und Après-Ski-Fans, die für jede Menge Stimmung sorgten, empfunden. Gerade vor dieser Fußball-Stadion-Atmosphäre war es für Neureuther nach der dritten Nullnummer in den vergangenen vier Rennen "doppelt bitter, dass ich so einen Fehler gemacht habe". Nach einem Außenskifehler kämpfte er sich zwar mit 2,39 Sekunden Rückstand ins Ziel, wurde aber aus der Wertung genommen, weil er ein Tor nicht korrekt passiert hatte. "Vor so einer Kulisse nicht im zweiten Lauf zu fahren, ist sehr schade", sagte Neureuther.
Der nächste Weltcup-Slalom steht erst am 19. Februar in Bansko/Bulgarien auf dem Programm.