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WM-Gold in Reichweite

Deutsches Hockey-Team nach 5:2 gegen Neuseeland im Halbfinale

Deutschlands Hockey-Herren haben dem Druck standgehalten und stehen zum elften Mal in Serie im Halbfinale einer Feld-Weltmeisterschaft. Im entscheidenden Gruppenspiel besiegten sie Neuseeland mit 5:2.

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Artikelbild: Deutsches Hockey-Team nach 5:2 gegen Neuseeland im Halbfinale Matthias Witthaus (Mitte) feiert mit seinen Mannschaftskameraden seinen Treffer gegen Neuseeland. Foto: apn

Neu Delhi Deutschlands Hockey-Nationalteam gab sich im "Endspiel" um das Erreichen des Mindestziels beim 5:2 (2:0) in Neu Delhi gegen Neuseeland keine Blöße und zog wie immer seit 1973 bei einer WM in die Vorschlussrunde ein. Dort ist morgen Europameister England Gegner der DHB-Elf, die sich dank der 1:2-Niederlage der Niederlande gegen Südkorea sogar noch den Gruppensieg holte.

Christoph Menke (15. Minute), Florian Fuchs (28.), Philip Witte (47.), Moritz Fürste (63.) und Matthias Witthaus (67.) erzielten die Tore für den Titelverteidiger, dessen Traum vom WM-Hattrick damit weiterlebt. "Bis zum 3:0 haben wir ein gutes Spiel gemacht. Dann kam eine wackelige Phase, da sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen", meinte Weise nach dem aber letztlich verdienten dritten Turniersieg. Zum Halbfinale meinte er: "Da bevorzuge ich keinen Gegner, wir müssen nehmen, was kommt. Nun gibt es sowieso keine einfachen Spiele mehr."

In der Nachmittags-Hitze von Neu Delhi übernahmen die DHB-Herren sofort das Kommando. Witte (5./Außennetz) und Menke (10.) boten sich früh gute Einschussmöglichkeiten. Im zweiten Versuch machte es der Gladbacher Menke besser, als er Fuchs" schöne Linksflanke zu seinem ersten Turniertor nutzte. Mit der Führung im Rücken drängte der WM-Champion weiter, nur die Passgenauigkeit ließ zu wünschen übrig.

Die erste Strafecke führte dann zum 2:0: Martin Häners Schlenzer wurde noch pariert, aber gegen den Nachschuss von Nachwuchstalent Fuchs war kein Kraut gewachsen. Tim Jessulat, der erneut für den angeschlagenen Stammkeeper Max Weinhold zwischen den Pfosten stand, hatte bis dahin kaum etwas zu tun. Aber auch das Glück auf seiner Seite, als nach einer Unachtsamkeit und Neuseelands erster Ecke Nick Wilson Sekunden vor der Pause freistehend am leeren Tor vorbeizielte.

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie so vor sich hin, bis Weise von seinen "Jungs" mehr Bewegung einforderte. Sofort gelang Witte das dritte Tor. Nun aber schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die Shea MacLeese (50.) und Nick Wilson (54.) per Doppelschlag bestraften. Die Nervosität in Reihen des ins Wanken geratenen Favoriten legte sich erst, als Fürste und Witthaus nach Strafecken für die Entscheidung sorgten. dpa

10.03.2010 - 08:30 Uhr
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