06.02.2012 Drucken Empfehlen
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Radsport

Akte Armstrong überraschend geschlossen

Lance Armstrong kann sich vorerst zurücklehnen. Die US-Staatsanwaltschaft hat die Doping-Akte des siebenmaligen Tour-de-France-Siegers jetzt überraschend geschlossen.

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DPA

Austin/Lausanne Pat McQuaid, Präsident des Rad-Weltverbandes UCI, wertete das sogar als positives Zeichen für den krisengeschüttelten Radsport im Kampf gegen Doping - dabei will die amerikanische Anti-Doping-Behörde USADA ihre Ermittlungen gegen Armstrong fortsetzen. Auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hat weitere Konsequenzen angekündigt. Zudem droht dem dreifachen Tour de France-Gewinner Alberto Contador (Spanien) nach dem positiven Clenbuterol-Befund am heutigen Montag eine Zweijahressperre durch den Internationalen Sportgerichtshof Cas. Glaubwürdige Vergangenheitsbewältigung sieht anders aus.

"Ich bin erfreut, dass die US-Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen beendet hat. Es ist die richtige Entscheidung", meinte der 40 Jahre alte Armstrong, der im Frühjahr 2011 seine Karriere endgültig beendet hatte. Ein gemütlicher Ruhestand im Glanze seiner Triumphe bei der Frankreich-Rundfahrt ist dem Texaner deshalb aber noch lange nicht garantiert. Die US-Ermittler hatten zu klären versucht, ob während Armstrongs Zeit beim von der Regierung gesponserten Rennstall US Postal ein Dopingprogramm mit dafür zweckentfremdeten Geldern aufgebaut wurde. ESPN.COM].

06.02.2012 - 08:30 Uhr

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