Gernot Rohr warf die unglückliche Niederlage im Elfmeterschießen nicht um. "Ich muss meinen Spielern gratulieren.
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SID/DPA
Libreville/Gabun Sie haben alles gegeben, sie können den Platz erhobenen Hauptes verlassen", kommentierte der deutsche Trainer von Gabun, Co-Gastgeber beim Afrika-Cup, die 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen im Viertelfinale in Libreville gegen Mali. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.
Bis zur 83. Minute hatte die Rohr-Elf sogar vom Einzug in die Vorschlussrunde träumen dürfen. Eric Mouloungui hatte die Gastgeber unter dem Jubel der Fans in der 54. Minute in Führung gebracht, doch sieben Minuten vor dem Schlusspfiff glich Cheick Diabate (83.) für Mali aus. "Den Ausgleich so spät zu kassieren, ist nie einfach", sagte der ehemalige Münchner und Offenbacher Bundesliga-Profi.
In der Lotterie Elfmeterschießen war Gabun dann das Glück nicht mehr hold. Malis Torwart Soumaila Diakite parierte den Schuss von Pierre-Emerick Aubayemang. Den entscheidenden Elfmeter für Mali verwandelte Seydou Keita von Champions-League-Sieger FC Barcelona.
Im Halbfinale spielen am Mittwoch Sambia gegen Ghana und Mali gegen die Elfenbeinküste. Nach dem Ausscheiden der beiden Gastgeber Äquatorialguinea und Gabun dürften die Stadien jedoch weitgehend leer bleiben. Zu den Begegnungen ohne die Heimmannschaften kamen bislang nur wenig Zuschauer. Das geringe Interesse dürfte auf die relativ hohen Ticketpreise zurückzuführen sein. Die günstigsten Karten kosten zehn Dollar - in einem Land mit einem Mindestlohn von 160 Dollar.