Bei der ITU-Weltmeisterschaft im Triathlon in Immenstadt ist Monika Vogel vom Post-SV Tübingen Zweite ihrer Altersklasse geworden.
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Freude und Erleichterung nach über acht Stunden Wettkampf: Monika Vogel war bei der WM in ihrer Altersklasse nur von einer Konkurrentin zu schlagen.
Immenstadt. Die 32-jährige Radiologin aus Tübingen kam nach vier Kilometern im Wasser, 130 Kilometern auf dem Rennrad und 30 Kilometern auf der bergigen Laufstrecke nach 8:17:18 Stunden ins Ziel. Damit wurde sie in ihrer Altersklasse W 30 Vize-Weltmeisterin, im Gesamtklassement der Frauen belegte sie den elften Platz.
Monika Vogel fährt vor allem auf dem Rennrad den Konkurrentinnen davon. „Das Radfahren war klasse“, funkte die Tübingerin aus dem Allgäu, „welch ein Spaß in der Berglandschaft!“ Nach dem Schwimmen war Vogel noch auf Rang 80 gelegen, nach dem Radfahren machte sie im Gesamtklassement einen Sprung auf Rang neun, nach dem abschließenden Lauf landete sie auf Gesamtrang elf und ließ damit einige Profis hinter sich. Vogel sucht im täglichen Training auch die Entspannung. Und ihre Dominanz auf dem Rad kommt nicht von ungefähr: Eine ihrer Standard-Strecken führt von Tübingen nach Heidelberg (und zurück). Dort lebt ihr Freund.
Dass Vogel auch schon vorher gut drauf war, hatte sie kürzlich auf der schweren Strecke am Schluchsee bewiesen, als sie schnellste Post-SV-Frau war. bs
Zwei Weltmeisterschaften – zwei Ausrichter
Die Weltmeisterschaft in Immenstadt (Allgäu) wurde von der ITU (International Triathlon Union) ausgetragen. Im Gegensatz zur WTC (World Triathlon Cooperation), Veranstalter der Ironman-Weltmeisterschaftsserie mit dem Finale auf Hawaii, richtet die olympisch anerkannte ITU ihre Weltmeisterschaft in ständig wechselnden Orten aus. In diesem Jahr in Immenstadt, wo seit vielen Jahren der Allgäu-Classic- Triathlon ausgetragen wird.