Die Termine sind entzerrt: Am Samstagabend startet der Oberndorfer Pfaffenberglauf, eine Woche später der Kusterdinger Hornissenlauf.
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Traditionellerweise nutzen die Fußballer des SV Oberndorf den Pfaffenberglauf zur Überprüfung ihrer Ausdauer (in der Bildmitte Volker Joos, Spielertrainer des SV Oberndorf).Archivbild: Ulmer
Oberndorf. Im vergangenen Jahr noch mussten sich die Läufer/innen zwischen den beiden Veranstaltungen entscheiden – oder Samstag in Oberndorf starten, Sonntag in Kusterdingen, nicht Jedemanns Sache. Eigentlich hatten sich die Veranstalter aus Oberndorf bei der Terminbörse traditionellerweise wieder auf das dritte Juli-Wochenende eingestellt, sind dann aber, als sie mitbekommen hatten, dass die Kusterdinger schon mit diesem Termin planen, um ein Wochenende nach vorne gerückt.
Der Andrang zu Volksläufen, so die Erfahrung der anderen Veranstalter im Kreis, ist leicht rückläufig, trotzdem hoffen die Oberndorfer Organisatoren um Kurt Glocker auf regen Zulauf. 66 Läufer/innen hatten vergangenes Jahr gemeldet, mit mindestens genauso vielen Teilnehmern rechnet der Veranstalter diesmal.
Die Witterung kann jedenfalls nicht als Ausrede für einen Startverzicht gelten. Für Samstag sind Temperaturen von höchstens 22 Grad vorausgesagt. Doch selbst wenn die Sonne scheinen sollte, bietet die Schleife durch den Pfaffenberg-Wald ausreichend Schatten. Die kurze, 6,7 Kilometer lange Strecke, auch und vor allem für Anfänger geeignet, führt meist über befestigte Wege.
2010 siegte bei den Männern Daniel Kittel (LAV Asics Tübingen), schnellste Läuferin war Zoe Weigel vom TV Rottenburg.